Hinter den Kulissen

Der Blick fürs Detail – Die täglichen Vorbereitungen auf den Museumsbetrieb

Die Türen des DDR Museum öffnen sich für unsere Besucher jeden Tag pünktlich um 10 Uhr. Doch bevor der eigentliche Museumsbetrieb beginnt, waren bereits viele fleißige Mitarbeiter am Werk, um die Ausstellung für die vielen Besucher vorzubereiten. Hierzu gehört auch unsere Kollegin, die jeden Morgen einen prüfenden Blick in jede Ecke und auf jedes Ausstellungselement wirft.
von Maria Bartholomäus (08.02.2016)

Die Türen des DDR Museum öffnen sich für unsere Besucher jeden Tag pünktlich um 10 Uhr. Doch bevor der eigentliche Museumsbetrieb beginnt, waren bereits viele fleißige Mitarbeiter am Werk, um die Ausstellung für die vielen Besucher vorzubereiten. Hierzu gehört auch unsere Kollegin, die jeden Morgen einen prüfenden Blick in jede Ecke und auf jedes Ausstellungselement wirft. Somit können wir sicherstellen, dass auf jeden Besucher eine saubere, funktionierende und spannende Ausstellung wartet. Was sonst noch zu einer Ausstellungskontrolle gehört, erfahren Sie im folgenden Blogbeitrag.

Nachdem die Reinigungskräfte sämtliche Ausstellungsflächen, unseren Shop und Eingangsbereich für den kommenden Tag vorbereitet haben, beginnt unsere Kollegin Rudie Ewals etwa eine Stunde vor Beginn der Öffnungszeiten mit ihrem Kontrollrundgang. Hierbei geht sie sehr strukturiert vor: Ihre Tour hat einen festen Ausgangs- sowie Endpunkt. Jeder Ausstellungsbereich wird intensiv unter die Lupe genommen in Bezug auf technische Funktionalität, Sauberkeit, Schäden oder Abnutzung. Durch ihre langjährige Erfahrung weiß Fr. Ewals genau, auf welche Details zu achten ist: Sie kennt den Aufbau jeder Schublade, den Inhalt des Werkzeugkastens im Trabi und den Platz jedes Einrichtungsgegenstandes im Wohnzimmer. Was stellt die größte Herausforderung an ihrer Aufgabe dar? „Die Herausforderung ist, jeden Tag da sein zu können, sowohl am Wochenende als auch an Feiertagen. Aber das ist zum Glück kein Problem, da ich ja nur 3 Minuten Fußweg zum Museum habe.“ Sobald etwas vom Soll-Zustand abweicht, behebt sie die Unregelmäßigkeit entweder selbst oder leitet sie den entsprechend verantwortlichen Kollegen weiter. Hierbei behält Fr. Ewals stets den Überblick und weiß genau, an wen sie sich wenden muss, wenn einmal etwas nicht in Ordnung sein sollte. Als liebsten Ausstellungsteil bezeichnet die Kollegin die Verhörzelle: „ Besonders gefällt mir hier die Gestaltung. Das Bild wird technisch erzeugt und gleichzeitig inhaltlich gefüllt. Das erzeugt Authentizität.“

Nachdem der Rundgang abgeschlossen und die Ausstellung als einwandfrei befunden ist, wird die Kontrolle durch das Verfassen eines Protokolls beendet. Somit ist nachvollziehbar, welche Ausbesserungsarbeiten oder Änderungen zu welchem Zeitpunkt gemacht wurden. Außerdem kümmert sich Fr. Ewals ebenfalls um den anfallenden Email-Verkehr. Fragt man sie abschließend danach, was ihr an ihrer Tätigkeit besonders Spaß macht, lautet die Antwort: „Die Bewegung jeden Morgen tut gut. Auch dass ich (fast) alles in der Ausstellung anfassen darf und sogar muss. Die Kombination aus körperlicher Arbeit und geistigem Einsatz gefällt mir auch sehr gut.

Auch wenn unsere Besucher von all diesen Vorbereitungen nichts mitbekommen, sind sie doch essentiell wichtig, um ein uneingeschränktes Museumserlebnis zu garantieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß in unserer Ausstellung!

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