Der 9. November: Unterschiedlichste Gedanken zum Jubiläum

Es ist der 9. November 2010 und waren im letzten Jahr die Feierlichkeiten zum Mauerfall pompös, die Weltpresse in Berlin und die Tageszeitungen voll von Artikeln, ist der heutige Tag doch eher...na sagen wir...ruhig. Das "20. Jubiläum" war etwas ganz Besonderes und ein Jahr später fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre die Aufmerksamkeit für dieses besondere Datum irgendwie "verbraucht".
von Melanie Alperstaedt (09.11.2010)

Es ist der 9. November 2010 und waren im letzten Jahr die Feierlichkeiten zum Mauerfall pompös, die Weltpresse in Berlin und die Tageszeitungen voll von Artikeln, ist der heutige Tag doch eher...na sagen wir...ruhig. Das "20. Jubiläum" war etwas ganz Besonderes und ein Jahr später fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre die Aufmerksamkeit für dieses besondere Datum irgendwie "verbraucht".

Trotzdem: Es gibt Geschenke! Heute um 12 Uhr übergab der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, zur Feier des Tages der Öffentlichkeit den neuen Platz des 9 November 1989. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Bürgermeisters. Sobald es die Zeit zulässt, werde ich hinfahren und ein paar Fotos machen.

Was ich gerne noch mit Ihnen teilen möchte, ist einer der wenigen Artikel, welche heute erschienen sind und die DDR zum Thema haben. Es handelt sich dabei um einen Zeitzeugenbericht von Jörn-Ulrich Brödel, der in den 50er Jahren in der DDR eine Widerstandsgruppe gründete. Die Gruppe wurde verraten und drei seiner Mitstreiter wurde zum Tode verurteilt.

P. S.: Ich hatte zwar im Hinterkopf, dass der 9. November ein Datum ist, an dem wohl Entscheidendes für die Deutsche Geschichte, und vor allem auch die Reichspogromnacht, passierte. Aber ich war dann doch überrascht, wie viel es war. Allein der Eintrag auf Wikipedia ist beeindruckend.

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