DDR-Geschichte leicht erklärt

Das DDR Museum in Berlin ist aufgrund seiner Interaktivität vor allem für Kinder und Jugendliche geeignet. Spielerisch wird Wissen zu allen Themenbereichen des DDR-Alltagslebens vermittelt.
von Janine Henschel (30.07.2015)

Das DDR Museum in Berlin ist aufgrund seiner Interaktivität vor allem für Kinder und Jugendliche geeignet. Spielerisch wird Wissen zu allen Themenbereichen des DDR-Alltagslebens vermittelt.

Aber wie kann man einen solchen Museumsbesuch sinnvoll vorbereiten? Ist das Thema DDR-Geschichte überhaupt für Kinder im Grundschulalter geeignet? Oft stellen sich genau diese Fragen für Eltern und Pädagogen. Zum Glück haben kreative Köpfe eine Antwort darauf: zeitklicks.de.

Auf der Internetseite haben Kinder, und natürlich auch Erwachsene, die Möglichkeit mit den beiden Freunden Lucy und Tim in die Deutsche Geschichte von 1890 bis 1989 einzutauchen. Hier erfahren Kinder warum es überhaupt eine Mauer zwischen Ost und West gab und wie es letztendlich zum Fall dieser kam. Mit Hilfe des Zeitstrahls können alle Ereignisse chronologisch eingeordnet und in Zusammenhang miteinander gebracht werden. Auch Personen werden auf der Webseite alphabetisch sortiert vorgestellt.  So kann man dort nicht nur Erich Honeckers Geburtsdatum und den Verlauf seiner „Karriere“ bis zum Rücktritt recherchieren, sondern erfährt auch, dass Jagen und Radfahren zu seinen Hobbies gehört und eines seiner besonderen Merkmale die sehr hohe, piepsige Stimme war. Und sollte es bei all den Erläuterungen mal Begriffe und Fachwörter geben, die die Kinder nicht kennen bzw. verstehen, dann können sie alles im Glossar nachlesen. Auf zeitklicks.de können die Kids aber auch nach einzelnen Themenbereichen der DDR recherchieren. Detaillierte Informationen finden sie zu den Schwerpunkten Politik, das System, Alltag, Kultur und Wissenschaft. Wer dann die Seite vollständig durchforstet hat, kann sein Wissen mit einem kleinen Quiz und dem Personen-Memory testen. Es können sogar Dialoge angehört werden und zahlreiche Videos geben den Kindern die Möglichkeit in die Welt von damals einzutauchen. Auch etwas Praktisches für die Kleinen ist dabei: Ein authentisches Rezept für die Zubereitung von Soljanka zum Nachkochen, eine kleine Anleitung zum Russischlernen oder der Auftrag zum Nachzeichen des Mauerverlaufs auf einer Karte. Interessante Buchvorschläge sowie Tipps zu Ausstellungen und Museen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Und was würde in diesem Fall als Ergänzung besser passen als ein Besuch im DDR Museum!?


 

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