Das Lieblingsobjekt unseres Hausmeistern Marcel Gassner: Die Trabi-Simulation

Den Trabant mochte er schon immer am liebsten und damit fahren wollte er auch schon seit jeher. „Ich mache ja gerade meinen Führerschein, da kann ich in der Simulation immer üben“, erzählt mir Marcel Gassner augenzwinkernd.
von Melanie Alperstaedt (26.02.2014)

Den Trabant mochte er schon immer am liebsten und damit fahren wollte er auch schon seit jeher. „Ich mache ja gerade meinen Führerschein, da kann ich in der Simulation immer üben“, erzählt mir Marcel Gassner augenzwinkernd.

Die Trabi-Simulation wurde zusammen mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt und feierte bereits im Dezember in unserer Dauerausstellung Premiere. Es ist ein bisschen so, als würde man ein multimediales Computerspiel spielen: Auf der Frontscheibe des Trabants ist eine Folie, die als Bildschirm dient. Darauf sieht man dann eine 3D-Plattenbau-Siedlung, durch die man den Trabant eigenhändig lenkt. Dabei bewegt man aber nicht nur das Lenkrad, man drückt auch das Gaspedal oder bremst und hört dabei die authentischen Geräusche eines Trabant 601!

Hier nun einige Fakten über die Simulation:

  • Eine 3D-Simulation einer Plattenbausiedlung wird auf die Windschutzscheibe des originalen Trabant P601 projiziert
  • Sensoren nehmen die Fahrzeugfunktionen ab (Zündung, Gas, Bremse, Lenkung)
  • Lautsprecher und Tacho werden vom System gesteuert
  • Umsetzung: 12 Monate
  • 60.000 m² Plattenbauwelt
  • 114 Trabis in originalen Farben wie Papyrusweiß, Gletscherblau oder Biberbraun

Unser Hausmeister hat das Glück, oft vor den Öffnungszeiten eine Runde in der Simulation "zu drehen": „Das mache ich natürlich auch um die Simulation zu testen, aber wer sagt denn, das Arbeit keinen Spaß machen darf!"

 

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