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Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme

Der Dezember ist angebrochen, die Weihnachtszeit naht, die DEFA-Märchenfilme lauern überall. Daher, sozusagen aus aktuellem Anlass, stellen wir Ihnen heute einen Schatz aus unserer Bibliothek vor, der nicht nur für Filmstudenten und –historiker von Interesse sein durfte: Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme – Die vollständige Dokumentation aller DEFA-Spielfilme von 1946 bis 1993. von Admin (03.12.2013)

Der Dezember ist angebrochen, die Weihnachtszeit naht, die DEFA-Märchenfilme lauern überall. Daher, sozusagen aus aktuellem Anlass, stellen wir Ihnen heute einen Schatz aus unserer Bibliothek vor, der nicht nur für Filmstudenten und –historiker von Interesse sein durfte: Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme – Die vollständige Dokumentation aller DEFA-Spielfilme von 1946 bis 1993.

 

Und groß meint groß. Das Werk ist stolze 6 cm dick, über 1000 g schwer, knapp 800 Seiten stark und führt auch genauso viele Filme auf. Fast 800 Spielfilmproduktionen werden aufgelistet und behandelt. Komödien- und Zirkusfilme, Krimis und Anti-Nazi-Filme, Märchen- und Indianerfilme, Musical-  und Wiederaufbaufilme, Klassikverfilmungen, Adaptionen und Kundschafterfilme, Kollektivierungsstreifen und utopische Filme – in diesem Lexikon kann man alle DEFA-Filme ausführlich nachschlagen.

 

Die Filme werden alphabetisch nach Titeln aufgeführt. Es folgen Produktions- und Aufführungsdaten, Stab- und Besetzungsangaben und auch der Inhalt jedes Films wird knapp, aber treffend wiedergegeben. Weiter findet der Leser eine filmhistorische Einordnung sowie zeitgenössische Zitate aus Rezensionen der DDR- wie der BRD-Presse und Fachpublikationen. Kuriosa, die sich um die Produktion oder Mitwirkenden ranken, runden den Eintrag ab.

 

Werfen wir noch einen Blick auf den Autor Frank-Burkhard Habel, so sehen wir einen Berliner Filmliebhaber, der schon seit den sechziger Jahren häufig ins Kino ging. Er arbeitete eine Zeitlang bei DFF, später beim Staatlichen Filmarchiv der DDR und absolvierte in den achtziger Jahren ein filmhistorisches Studium an der HFF Potsdam-Babelsberg. Seit Ende der siebziger Jahre ist er Filmpublizist.

Und hier lässt sich ein weiterer ‚aktueller Anlass‘ finden: Am 04. März 2014 ist der Autor F.-B. Habel persönlich im Rahmen unserer regelmäßigen Veranstaltungsreihe im Besucherzentrum vom DDR Museum zu Gast!  Und auch dort wird er an eine sehr bekannte DEFA-Produktion erinnern: Die Kurzfilm-Reihe „Das Stacheltier“. Er wird  einige dieser satirischen Kleinode aus dem Bestand der Deutschen Kinemathek vorstellen und aus der Geschichte dieser Schwarz-Weiß-Filme erzählen, die der Obrigkeit nach einigen Jahren zu bunt wurden.

 

Abschließend kommen wir noch einmal zurück auf „Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme“. In schwarz-weiß abgedruckt sind auch diverse Filmplakate, die sicher bei dem Einen oder Anderen schon Erinnerungen wecken. Auf den hinteren Seiten des Buches finden Sie außerdem ein Register aller Zeitungen, Zeitschriften, Fach- und Buchpublikationen sowie Rundfunksendern, von denen Zitate aus Rezensionen und sonstigen Artikeln im Buch Verwendung fanden. Des Weiteren ist auch ein Register der Regisseure vorhanden, unter Einbeziehung von Co-Regisseuren, Assistenz- und Dialog-Regisseuren und Regie-Mitarbeitern in wesentlicher künstlerischer Verantwortung.

 

„Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme“ ist im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag erschienen und hat die ISBN 978-3-89602-349-0.

 

 

Unser Wissenschaftlicher Leiter Dr. Wolle sagt: „Sehr empfehlenswert! Auf Vollständigkeit angelegt!“

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