Das DDR Museum unterstützt das Sommertheaterprojekt “Spuk unterm Riesenrad”

Erinnern Sie sich noch an die in der DDR beliebte Kinderserie „Spuk unterm Riesenrad", die Neujahr 1979 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde? Ein wichtiger Drehort war damals der Kulturpark Plänterwald, den Sie vielleicht auch noch aus Erzählungen oder Ihrer eigenen Kindheit kennen.
von Melanie Alperstaedt (28.05.2013)

Erinnern Sie sich noch an die in der DDR beliebte Kinderserie „Spuk unterm Riesenrad", die Neujahr 1979 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde? Ein wichtiger Drehort war damals der Kulturpark Plänterwald, den Sie vielleicht auch noch aus Erzählungen oder Ihrer eigenen Kindheit kennen.

Heutzutage ist von dem Vergnügungspark leider nicht mehr viel erhalten. Vieles ist verwittert, aber noch erkennbar. Eine sicherlich seltene Situation: Ein Park mit Fahrgeschäften und alten Gebäuden, die langsam von der Natur zurückerobert werden. Das Gelände ist der Öffentlichkeit nicht ohne Weiteres zugänglich, die einzigen Ausnahmen sind Führungen vom Spreepark-Experten Christopher Flade, Sommerfeste, oder Sonderveranstaltungen wie im Juni das Sommertheater „Spuk unterm Riesenrad". Leider steht der Park im Juli vor einer Zwangsversteigerung. Es kann also sein, dass es nicht mehr viele Möglichkeiten gibt die Atmosphäre des Speeparks zu erleben.

Nun spielt das Open-Air Theater „Spuk unterm Riesenrad" zum zweiten und vielleicht letzten Mal frei nach der gleichnamigen Kultserie des DDR-Fernsehens am Originalschauplatz.

Ein paar Worte zur Handlung: Der Riese, die Hexe und das Rumpelstilzchen sollen die neuen Stars der Geisterbahn von Oma und Opa Kröger im Kulturpark Plänterwald (heute: Spreepark) werden. Aber ein Griesbrei-Unglück - verursacht durch die Enkel Tammi und Keks, die in den Ferien zu Besuch sind - lässt alles anders kommen: Die Holzfiguren erwachen zum Leben und fliehen kurzerhand auf einem Staubsauger in den Harz zur Burg Falkenstein. Eine abenteuerliche Verfolgungsjagd voller Spuk, Spannung und Spaß beginnt.

Und ob das Einfangen der dienstscheuen Geister wieder gelingt, kann man vom 7. - 30. Juni selbst herausfinden. Immer Freitag bis Sonntag, immer um 15:00 Uhr und um 19:30 Uhr, wird das Abenteuer frei nach dem Szenarium der TV-Serie aufgeführt. Das Theater ist zwar unter freiem Himmel, trotzdem gibt es zur Sicherheit für die Besucher ausreichend überdachte Sitzplätze.

Wir kennen das Projekt schon aus dem letzten Jahr und haben uns daher entschieden, 2013 das Sommertheater als Kultursponsor zu unterstützen. Als Zuschauer sieht man ja meist "nur" die Vorstellung, aber auch in der Organisation und den Vorbereitungen liegt so viel Herzblut, Zeit und Mühe! Das Projekt wird völlig ohne Fördergelder realisiert, was im Kulturbereich eine nicht unbekannte, aber sehr schwierige Aufgabe ist. Genau diese Aufgabe haben wir als privat finanziertes Museum selbst bewältigt. Wir sind froh, es den Organisatoren durch unseren Beitrag ein wenig leichter zu machen und freuen uns schon sehr auf die Premiere!

Hier können Sie die Produzentin und die Regisseurin des Open-Air Theaters kennenlernen und bekommen einen Eindruck von den Menschen, die sich für das Projekt "Spuk unterm Riesenrad" engagieren.
Wer das Projekt ebenfalls unterstützen möchte kann dies auch mit kleinen Beträgen tun, denn jeder Cent zählt und viele Cents ergeben am Ende das „große Ganze". Alle Informationen zu einer eventuellen Unterstützung finden Sie auf der Internetseite des Projektes.
Oder Sie gehen direkt zur Internetseite, auf der Sie spenden können. Dort sehen Sie auch, was für Geschenke Sie für Ihre Spende bekommen. So können Sie z.B. für einen bestimmten Betrag mit auf die Bühne und bekommen eine kleine Gastrolle!

Das Foto im Querformat ist von Kathrin Heller, das Szenenfoto ist von Christoph Kirschner.

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