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Damals nach der DDR – Geschichten von Abschied und Aufbruch

Das ist der Titel einer Dokumentationsreihe für die ich auf diesem Wege meine Empfehlung aussprechen möchte.
von Admin (13.09.2010)


Das ist der Titel einer Dokumentationsreihe für die ich auf diesem Wege meine Empfehlung aussprechen möchte.

In der Dokumentationsreihe erzählen Protagonisten von Ihren persönlichen Endrücken, von dem Abend des Mauerfalls sowie von den Wochen und Monaten danach. Gefühle wie Glück, Fassungslosigkeit, Unsicherheit und Zukunftsangst dominierten am 09. November 1989.

Ehemalige DDR-Bürger und Bürgerinnen erzählen von der Ankunft in einem "unbekannten Land" und warum sie sich dort so fremd fühlten. Andere, z.B. DDR Flüchtlinge, berichten, warum sie trotz schwierigen Lebensumständen im "glorreichen Westen" die Möglichkeit zur Wiedereinreise in die DDR nicht nutzen wollten.

Der Zuschauer erfährt auch von zum Scheitern verurteilten Ost-West-Beziehungen, die selbst nach dem Öffnen der Mauer wenig Zukunft hatten. Er lernt "Mauerspechte", wie Alwin Nachtweh kennen, welche die "Gunst der Stunde" nutzen, um Mauerstücke selbst mit Hammer und Meißel abzuschlagen und in Berlin an Mauerfall-Touristen zu verkaufen.

Oft wurde die Zeit um den 09. November 1989 ganz unterschiedlich wahrgenommen. Sei es von Elektronik Einzelhändler Rainer Laser, in dessen Fachgeschäft in der kleinen Grenzstadt Lüchow nach der Grenzöffnung Ausnahmezustand herrschte oder von Hans-Christian Catenhusen, einem ehemaligen NVA Soldaten. Dieser Blick auf verschiedene Sichtweisen der Geschichte macht den besonderen Reiz der Dokumentation aus.

Der erste Teil der Dokumentationsreihe wird heute Abend um 21.00 Uhr im Ersten ausgestrahlt.



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