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"Als die Mauer stand - Die Geschichte der Teilung Berlins"

Heute stelle ich Ihnen wieder einen Schatz aus unserer Bibliothek vor, den Sie dieses Mal auch bei uns im Museumsshop vor Ort erhalten können. Schon zu Ostern berichtete ich Ihnen von dem Kinderbuch „Fritzi war dabei – eine Wendewundergeschichte“, welches die Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 aus Sicht einer neunjährigen Leipzigerin erzählte. von Admin (22.05.2014)

Heute stelle ich Ihnen wieder einen Schatz aus unserer Bibliothek vor, den Sie dieses Mal auch bei uns im Museumsshop vor Ort erhalten können. Schon zu Ostern berichtete ich Ihnen von dem Kinderbuch „Fritzi war dabei – eine Wendewundergeschichte“, welches die Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 aus Sicht einer neunjährigen Leipzigerin erzählte.

Heute und mit vorrausschauendem Blick auf die nahende Lange Nacht der Familie am kommenden Samstag, an der auch das DDR Museum teilnimmt, ist es wieder ein Kinderbuch, das ich Ihnen bzw. Ihren Kindern, Enkeln, Nichten und Neffen, Cousinen und Cousins empfehlen möchte. Doch das Buch „Als die Mauer stand – Die Geschichte der Teilung Berlins“ beschäftigt sich, wie der Name erahnen lässt, nicht nur mit einem Zeitabschnitt der DDR, sondern erzählt in kindgerechten, leicht verständlichen Worten und Sätzen die Geschichte der DDR und der Mauer von Anfang an, beginnend mit der Aufteilung Deutschlands und Berlins in die vier Besatzungszonen und Sektoren.

Es erzählt von Hungersnöten und Trümmerfrauen nach Kriegsende und von der Not, die erfinderisch machte. Es berichtet, dass die Stadt schon bald in zwei Teile zerfiel, den sowjetischen und einen West-Teil. Dabei gab es doch eigentlich vier Sektoren in Berlin! Die Sowjetunion wollte nicht, dass sich die Berliner eine Regierung wählten, während Amerikaner, Briten und Franzosen freie Wahlen verlangten. Den jungen Lesern des Buches wird erklärt, warum es daraufhin erst zwei Universitäten und zwei verschiedene Schulsysteme in ein und derselben Stadt gab und dann plötzlich sogar zwei verschiedene Gesetze. Warum wurde Westberlin im Jahr 1948 abgeriegelt und was hat es mit der Luftbrücke auf sich? Wieso wurde die Mauer gebaut, was hatte das für Folgen und wie reagierten die Menschen darauf? Wer waren Ernst Reuter und Willy Brandt oder aber Conrad Schumann und Bernd Böttger? Und wie kam es schließlich und endlich zum Mauerfall?

Kurz:  „Die Mauer war Symbol des Kalten Krieges und befestigte einen unhaltbaren Zustand, der die Welt spaltete. Sie war ein Schnitt im Herzen der Stadt. (…) Dieses Buch spannt den Bogen von der Befreiung Deutschlands im Mai 1945 bis zum Fall der Mauer im November 1989. Es erzählt von den Menschen, deren Leben durch die Mauer verändert, oft sogar zerstört wurde. Es erzählt von Politikern und Helden, von Schurken und Mitläufern, von großen und kleinen Sorgen – und vom Kampf der Menschen für ein freies Berlin.“ (vgl. Klappentext)

„Als die Mauer stand“, das ist ein sehr empfehlenswertes Buch für Kinder ab neun Jahren. Es eignet sich gut zum Verschenken, ist aber auch als Unterrichtsmaterial sehr geeignet. Die Texte sind leicht verständlich geschrieben, übersichtlich strukturiert und durch zahlreiche Fotos und Zeichnungen illustriert. Im Buch finden sich zudem viele Informationskästen, die interessante Daten, Zahlen oder Fakten enthalten.

Als die Mauer stand – Die Geschichte der Teilung Berlins“ von Magdalena und Gunnar Schupelius, mit Illustrationen von Beate Bittner, ist 2013 in der inzwischen dritten Auflage im Berlin Story Verlag erschienen. Es hat die ISBN 978-3-86368-016-9 und ist für nur 14,95 € erhältlich – auch bei uns im Shop des DDR Museums!

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