"6 Fragen an..." Simone Müller, Kassenkraft im DDR Museum

In unserer Serie „6 Fragen an…“ stellen wir Ihnen regelmäßig ein Mitglied unseres Teams vor. Heute habe ich mit meiner Kollegin Simone Müller gesprochen, die schon seit einigen Jahren für uns an der Kasse „ihre Frau steht“.
von Melanie Alperstaedt (25.07.2014)

In unserer Serie „6 Fragen an…“ stellen wir Ihnen regelmäßig ein Mitglied unseres Teams vor. Heute habe ich mit meiner Kollegin Simone Müller gesprochen, die schon seit einigen Jahren für uns an der Kasse „ihre Frau steht“.

Was machst du hier im Museum?

Als Kassenkraft bin ich natürlich hauptsächlich an der Kasse und kassiere, doch das ist noch lang nicht alles. Nebenbei gibt es immer noch etwas zu tun: Bestellungen für Getränke, Eis oder Postkarten aufgeben, den Museumsshop ordentlich halten sowie regelmäßige Rundgänge durch die Ausstellung. Diese sind sehr wichtig, da man nur dadurch merkt, ob vielleicht ein Bildschirm mal nicht funktioniert oder etwas auf dem Boden liegt, was dort nicht hingehört. Etwa man sorgt dann selbst schnell für Ordnung oder informiert den Techniker, je nachdem um was es sich handelt. Was man vielleicht nicht vermutet: Wir beantworten auch viele allgemeine Fragen von Touristen! Manchmal beraten wir sie zu anderen Museen und Gedenkorten oder erklären Ihnen den Weg von A nach B mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Als Kassenkraft ist man der erste Ansprechpartner vor Ort, und wir sind es gern.

Wann sieht man dich denn?

Meine Arbeitszeiten sind sehr unterschiedlich: Meist beginne ich jedoch um 9:30 Uhr, eine halbe Stunde vor Öffnung, da man immer noch etwas vorbereiten muss. Feierabend habe ich dann um ca. 20:30 Uhr. Wenn das Museum dann manchmal eine Stunde früher für größere Gruppen öffnet oder am Abend für ein Drehteam länger offen ist, verschiebt sich die Arbeitszeit auch mal.

Und wo sieht man dich?

Hauptsächlich im Kassenbereich, ab und zu im Museumsshop und bei den Kontrollrundgängen in der Ausstellung.

Was ist dein Lieblingsessen in der Domklause und warum gerade das?

Ich habe nicht nur ein Lieblingsgericht, aber wenn ich mich entscheiden müsste wäre es das Steak au four. Zu diesem Thema bin ich vor kurzem erst von Frau Henschel interviewt worden, sie stellt ja regelmäßig die Lieblingsgerichte von uns allen vor.

Was ist dein liebster DDR-Schlager, bei dem du mitsingen kannst?

Ich bin ein großer Fan der Puhdys und von City! Ich kenne beide Bands schon aus meinen Jugendtagen und in meiner Lehrzeit war ich das erste Mal bei einem Konzert der Puhdys. Was waren wir da noch jung! Aber schon damals wussten beide Bands, wie man die Menge mitreißt! Mein Lieblingslied ist der Klassiker „Alt wie ein Baum“, da kann ich ohne Probleme mitsingen!

Wenn du etwas aus dem DDR-Museum mitnehmen könntest, was wäre das?

Ich bin ja begeistert von unserem Triptychon! Marx, Engels und Lenin schauen auf einen herab, mal wird gezwinkert oder böse geschaut. Es lohnt sich, die drei eine Weile zu beobachten, weil immer mal wieder etwas passiert. Ich habe im Flur eine lange Wand, da würden die drei Bilder super nebeneinander hinpassen!

 

Mehr zum Thema

Online-Tickets ohne Warteschlange

Ticket kaufen