6 FRAGEN AN: Jacqueline Reichelt, Bankettmanagerin im DDR-Restaurant Domklause

In unserer Serie „6 Fragen an…“ stellen wir Ihnen regelmäßig ein Mitglied unseres Teams vor. Heute habe ich mit meiner Kollegin Frau Reichelt gesprochen, die als Bankettmanagerin des DDR-Restaurants Domklause jeden Tag Kundenwünsche unkompliziert in die Tat umsetzt.
von Melanie Alperstaedt (23.10.2014)

In unserer Serie „6 Fragen an…“ stellen wir Ihnen regelmäßig ein Mitglied unseres Teams vor. Heute habe ich mit meiner Kollegin Frau Reichelt gesprochen, die als Bankettmanagerin des DDR-Restaurants Domklause jeden Tag Kundenwünsche unkompliziert in die Tat umsetzt.

Was machst du eigentlich hier im Museum?
Im Museum selbst bin ich sehr selten, höchstens ausnahmsweise wenn ich mal Wechselgeld benötige. Ich habe Hotelfachfrau gelernt und bin die Bankettmanagerin des DDR-Restaurants Domklause. Einerseits koordiniere ich die Reservierungen, andererseits organisiere ich größere Gruppenbesuche. Das können Firmen- und Weihnachtsfeiern sein, aber auch größere Familiengeburtstage oder das romantische Abendessen zum Hochzeitstag. Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist dabei die Korrespondenz mit den Kunden. Ich beantworte Anfragen, führe Probeessen und Vor-Ort-Begehungen durch, behalte Sonderwünsche im Auge und setze diese dann im nächsten Schritt um. Für diese Umsetzung arbeite ich dann eng mit den Kollegen zusammen, sei es aus dem Service oder mit dem Küchenchef. Neben dieser Hauptaufgabe bin ich bei Engpässen auch noch selbst im Service tätig oder behalte das Qualitätsmanagement der Domklause im Auge. Oft kommt es in der Gastronomie auf die Kleinigkeiten an. Hier und da stellen Kunden manchmal auch persönliche Fragen, viele interessieren sich für meinen eigenen Bezug zur DDR. Daher weiß ich gar nicht genau wie oft ich schon von meiner Zeit als Jungpionier erzählt habe, warum aber auch nicht?!

Und wann sieht man dich?
Das ist ganz unterschiedlich, aber am frühen Morgen eher seltener, das frühe Aufstehen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Daher übernehme ich meist die Zwischen-oder Spätschicht und bin ab 12 Uhr in der Domklause.

Wo trifft man dich denn?
Die Chancen stehen am besten im Gästebereich des Restaurants. Mal drinnen, mal auf der Terrasse. Meistens bin ich aber "hinter den Kulissen" im Büro tätig. Wie gesagt: Am ehesten ab 12 Uhr mittags!

Dein Lieblingsessen aus unserem DDR-Restaurant Domklause und warum gerade das?
Ich bin Vegetarierin, was die Auswahl etwas einschränkt. Das macht aber nichts, weil die Domklause mit dem Eierragout ein Gericht auf der Karte hat, das ich schon seit Kindheitstagen liebe. Meine Mutter hat das früher oft gekocht, aber heute findet man das in anderen Restaurants eher selten.

Dein liebster DDR-Schlager, bei dem du mitsingen kannst?
Da gibt es gleich zwei Songs, die ich richtig gut finde. Der erste ist "Viel zu weit" von der Band "Die Zöllner"! Hier kann ich zwar nicht mitsingen, aber die Melodie finde ich richtig gut. Zusätzlich mag ich noch "Der achte Tag" von Karat.

Wenn du etwas aus dem DDR Museum mit nach Hause nehmen könntest, was wäre das?
Definitiv der "Eiserne Vorhang" im Kassenbereich, mir gefällt der Stil. Der würde in meiner Wohnung einen richtig schicken Raumtrenner abgeben!

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