30 Jahre Marzahn

Durch die Kriegszerstörungen und unterlassene Restaurierungsmaßnaßmen hatte die DDR durchgehend ein massives Wohnproblem. Nachdem der VIII. Parteitag der SED 1971 die "Lösung der Wohnungsfrage als soziales Problem bis 1990" beschlossen hat, wurde ab 1977 auf dem Gebiet des im äußersten Osten Berlins gelegenen Dorfes Marzahn gebaut. 
von Admin (13.09.2009)

Durch die Kriegszerstörungen und unterlassene Restaurierungsmaßnaßmen hatte die DDR durchgehend ein massives Wohnproblem. Nachdem der VIII. Parteitag der SED 1971 die "Lösung der Wohnungsfrage als soziales Problem bis 1990" beschlossen hat, wurde ab 1977 auf dem Gebiet des im äußersten Osten Berlins gelegenen Dorfes Marzahn gebaut. 

Wie schon bei anderen Neubausiedlungen, z.B. in Halle-Neustadt wurde ausschließlich in Plattenbauweise gebaut. Die Platten wurden in der Fabrik produziert und per Schwertransport nach Marzahn gebracht. Auf diese Weise entstanden elfgeschossige Wohnblöcke in nur 110 Tagen.

Am 5. Januar 1979 wurde der neue Stadtbezirk Berlin-Marzahn eingemeindet. Heute hat Marzahn mit einer Bevölkerungsdichte von 5240 Einwohner/km2 103.000 Einwohner und gehört zum Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf. 

An diesem Wochenende hat Marzahn mit einem Volksfest seinen 30. Geburtstag gefeiert. Neben klassischen Volksfestangeboten wir Karussellen organisierte das Bezirksamt mit zahlreichen Sponsoren besondere Attraktionen wie Bungee-Jumping und ein Bühnenprogramm mit der ostdeutschen Band "Die Prinzen" als Highlight. Ihr Lied "Im Osten", was auf eigene Art und Weise die Klischees von Ost und West thematisiert, spielten sie allerdings nicht...


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