11.09.1989 Vor 20 Jahren öffnete Ungarn die Grenze zu Österreich für DDR-Bürger

Das zwanzigjährige Jubiläum des Mauerfalls am 9. November 2009 rückt immer näher. Doch schon vor dem 9. November 1989 gab es Ereignisse und Entwicklungen, die zu diesem denkwürdigen und freudigen Tag der Deutschen Geschichte führten.
von Melanie Alperstaedt (11.09.2009)

Das zwanzigjährige Jubiläum des Mauerfalls am 9. November 2009 rückt immer näher. Doch schon vor dem 9. November 1989 gab es Ereignisse und Entwicklungen, die zu diesem denkwürdigen und freudigen Tag der Deutschen Geschichte führten.

Eines davon ist der 11. September 1989, an dem Ungarn die Grenze zu Österreich für DDR-Bürger öffnete. „Jeder sich in Ungarn aufhaltende DDR-Bürger kann von Mitternacht an das Land in Richtung des von ihm gewünschten Zieles verlassen", verkündet der ungarische Außenminister Gyula Horn in einer Fernsehansprache und setzte damit ein seit 1969 gültiges Abkommen mit Ost-Berlin außer Kraft, wonach kein DDR Bürger von Ungarn aus in das westliche Ausland reisen durfte.

In den ersten beiden Tagen reisen 14.000 DDR-Bürger aus, Tausende Menschen werden Ihnen auf diesem Weg folgen. Zwei Monate später fällt die Mauer und ein Umweg über Ungarn wird für die DDR-Bürger nie wieder nötig sein.

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