Aus dem Museum

Fotoausstellung: Voll der Osten

„Voll der Osten“ ist eine Fotoausstellung, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der OSTKREUZ Agentur für Fotografen. Die Fotos stammen von Harald Hauswald, die Texte lieferte Dr. Stefan Wolle, wissenschaftlicher Leiter des DDR Museum. von Nina Krasemann (03.02.2018)

Der Fotograf

In den 80er Jahren fotografierte Harald Hauswald in Ost-Berlin scheinbar uninteressante und alltägliche Szenen. Was andere übersahen, faszinierte ihn. Der Mensch, egal ob alt, einsam, verliebt oder kämpferisch, steht im Fokus seiner Arbeit. Doch auch verfallene Fassaden sind Teil seiner Arbeit. Seine Bilder tragen zur heutigen Wahrnehmung der späten DDR bei und sind in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt worden.

Die Ausstellung

Die Veranstalter nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise in Bildern. Auf dieser Reise wird die Realität der DDR ungeschminkt und ungeschönt dargestellt. 20 Tafeln mit 100 Fotos zeigen den Alltag der DDR. 19 zentrale Bilder der Ausstellung sind mit einem QR-Code versehen, der zu einem Videointerview mit dem Fotografen weiterleitet.

Wer nicht auf sein Smartphone zurückgreifen möchte für den gibt es Objekttexte, verfasst von DR. Stefan Wolle, Historiker und wissenschaftlicher Leiter des DDR Museum.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 14.02.2018 in der Bundesstiftung Aufarbeitung statt.

Cover der Ausstellungsbroschüre

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