Veranstaltungstipp

Prenzlauerberginale: “Liebe, Alltag und Sozialismus”

Vom 28. Feburar bis 28. März findet zum zweiten Mal das Filmfestival "Prenzlauerberginale" statt. Dieses Jahr steht es unter dem Thema "Liebe, Alltag und Sozialismus". Nach den Vorstellungen sind bekannte DEFA-Stars zum Gespräch auf dem Podium. von Melanie Alperstaedt (24.02.2017)

Zum zweiten Mal präsentiert das “Geschichtsbüro Müller” die “Prenzlauerberginale”. Diese Jahr steht das Filmfestival unter dem Thema “Liebe, Alltag und Sozialismus”. Vier Wochen in Folge, vom 28. Februar bis 28. März, wird pro Woche ein Filmabend im großen Saal des Babylons in der Rosa-Luxemburg-Straße 20 geboten. Den Besucher erwartet jeweils ein Spielfilm plus verschiedene kurze Vorfilme. Moderatoren führen durch die Abende, unter anderem Dr. Gerhard Sälter von der Gedenkstätte Berliner Mauer oder Cornelia Klaus von der DOK Leipzig.

Nach den Vorstellungen sind bekannte DEFA-Stars wie Jutta Hoffmann, Jürgen Böttcher und Monika Hildebrand sowie Journalisten und Zeitzeugen zum Gespräch auf dem Podium.

 

Die Filme sind bekannt oder weniger bekannt. Es sind Filme die in der DDR lange verboten waren oder nie gezeigt wurden sowie Nachwendefilme. Auch thematisch ist die Bandbreite groß: “Liebe, Alltag und Sozialismus” wird in den Filmen ganz unterschiedlich dargestellt und interpretiert. Während die Hauptfilme Spielfilme sind, sind die Vorfilme oft Dokumentationen und Kurzfilme.

Ein Themenabend zur Berliner Mauer, in der Halbzeit des Festivals, am 14. März stellt quasi das Highlight dar. An diesem Abend werden zahlreiche interessante Dokumentationen, sowie der 2010 für einen Oscar nominierten Film “Mauerhasen” gezeigt. Anregende Gespräche im Anschluss auf dem Podium sind garantiert.

Der Besuch einer Abendveranstaltung der “Prenzlauerberginale” kostet 9 Euro.

 

Ergänzt wird das Filmfest durch die Fotoausstellung “Berlin-Prenzlauer Berg”, in der Fotografien von Bernd Heyde präsentiert werden. 1940 geboren und in Prenzlauer Berg aufgewachsen, ist er für seine authentische und unverblümte Darstellung des Lebens im Prenzlauer Berg in den 1970er Jahren bekannt. Vor 30 Jahren wurde die letzte große Ausstellung des 1980 gestorbenen Fotografens in Berlin gezeigt. Trotzdem sind die Meisten wohl schon irgendwann einmal einem seiner Bilder begegnet.

Geöffnet ist die Ausstellung während der gesamten Filmreihe jeden Tag ab 17 Uhr, am Wochenende auch früher. Der Eintritt zu der Fotoausstellung ist frei.


Für weitere Informationen und das vollständige Programm der Filmfestspiele besuchen sie doch die Homepage der “Prenzlauerberginale”.

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Tickets sind auch an der Tageskasse erhältlich.

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