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Halle (Saale)

Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt und so einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Besuch wert sind! Erfahren Sie mehr im Beitrag. von Esra Kurtoglu (14.07.2017)

Halle liegt im Süden von Sachsen-Anhalt an der Saale. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts nannte sich die Stadt „Hall in Sachsen“, später „Halle an der Saale“, von 1965-1995 „Halle/Saale“ und schließlich „Halle (Saale)“.

 

Sehenswürdigkeiten

Der Marktplatz ist bekannt für seine charakteristische Silhouette mit den fünf Türmen, die sich aus den vier Türmen der Marktkirche sowie dem Roten Turm zusammensetzen. Im Zentrum des Platzes finden Sie das Denkmal von Georg Friedrich Händel, der ein deutsch-britischer Komponist des Barock war. Auf dem Marktplatz findet täglich der Frischemarkt zum Einkaufen statt und auch für besondere Veranstaltungen wird er gerne genutzt. Die Marktkirche „Unser lieben Frauen“ wird besonders gerne besucht, da hier Martin Luther insgesamt dreimal predigte, seine Totenmaske als auch ein Abdruck seiner Hände ausgestellt sind und Georg Friedrich Händel getauft wurde. Das Taufbecken ist noch bis heute erhalten. Das 3,20 Meter hohe Händel-Denkmal wurde 1859 auf dem Marktplatz errichtet und stammt von dem Bildhauer Hermann Heidel.

Alte Fachwerkhäuser und Renaissancebauten finden Sie am Alten Markt, der im Mittelalter das Zentrum der Stadt war. Auf dem Platz befindet sich der 1913 errichtete Eselsbrunnen, der eine in Halle bekannte Sage darstellt: „Vom Müllerburschen mit dem Esel, der auf Rosen ging“.

Etwas ganz Besonderes ist der Hallmarkt mit Göbelbrunnen, der mit acht Bronzefiguren Sagen und Geschichten aus dem mittelalterlichen Halle erzählt. Vor allem im Frühling/Sommer lädt der Hallmarkt zum Bummeln und Sitzen ein.

 

Museen

Am Alten Markt befindet sich das Beatles Museum, in dem Sie alles über den Werdegang der britischen Band The Beatles erfahren. Hörstationen, Raritäten und Kuriositäten wecken Erinnerungen und lassen die 60er Jahre bis heute aufleben.

Wer sich für die Geschichte der Eisenbahn interessiert, sollte das DB Museum besuchen! Sie können rund 20 Eisenbahnen bestaunen wie zum Beispiel Dampflokomotiven der Reichsbahn. Der Schwerpunkt wurde aber auf die Modelle der Deutschen Reichsbahn aus der DDR gelegt. Untergebracht ist das Museum in einem Lokschuppen, der früher zum Bahnbetriebswerk Halle P. gehörte. Die Location schafft also nochmal eine ganz besondere Atmosphäre für Eisenbahn-Interessierte.

Sie kennen doch bestimmt die Halloren Kugeln? Die süßen Kugeln stammen von der Halloren Schokoladenfabrik in Halle! Direkt neben der Fabrik befindet sich das Halloren Schokoladenmuseum, in dem Sie alles über die 200 jährige Schokoladentradition erfahren. Sie finden dort ebenfalls das Galerie Café, wo Sie nach dem Besuch Kaffee und Kuchen genießen können.

Im Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus erleben Sie die Stadtgeschichte Halles in einer Dauerausstellung. Die interaktive Dauerausstellung „Entdecke Halle“ bildet den Schwerpunkt des Museums.

Halle trägt auch den Beinamen „Händelstadt“, der sich auf Georg Friedrich Händel bezieht. Im Stiftung Händel-Haus erfahren Sie mehr über das Leben und Werk des Komponisten. Außerdem gibt es ca. 700 Instrumente aus verschiedensten Jahrhunderten zu sehen.

 

Literaturquellen:

  • Bruno Benthien (Hg.): „Reiseführer DDR“. 1. Auflage. Berlin/Leipzig: VEB Tourist Verlag, 1990. S. 391-396.
  • Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH (Hg.): „Halle Saale. Händelstadt“. URL: http://www.halle-tourismus.de/start/ (Stand: 12.07.2017)

Bildquelle:

  • Bruno Benthien (Hg.): „Reiseführer DDR“. 1. Auflage. Berlin/Leipzig: VEB Tourist Verlag, 1990. S. 394.

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