Aus dem Museum

Jahrgang ’89 – Die Kinder der Wende

Workshop im Rahmen der Ausstellung zum letzten kompletten DDR-Jahrgang von Sören Marotz (10.10.2018)

Die Idee

Was ist 28 Jahre nach der Friedlichen Revolution aus dem Osten Deutschlands geworden? Die Antworten sind so vielfältig und widersprüchlich wie die Menschen, die hier geboren wurden, aufgewachsen sind oder eine wichtige Zeit ihres Lebens verbracht haben. Gegenwärtig wird darüber viel gerätselt und debattiert. Wir wollen zeigen, wie die erste Generation der Nachgeborenen ihr Leben in den Neuen Bundesländern selbst sieht. Maßgeblich ist dabei die Geburt im Jahr 1989, also im letzten kompletten Jahr der DDR.

Der Workshop

In den Vorbereitungen für die Kabinettausstellung „Jahrgang ’89 – Die Kinder der Wende“ bildete der Workshop am 6./7. Oktober im Besucherzentrum des DDR Museum den unbestreitbaren Höhepunkt. An diesem Wochenende trafen 13 Wendekinder mit den Kuratoren der Ausstellung, Sören Marotz und Stefan Wolle, sowie den Kollegen vom Projektpartner SUPERillu zusammen. Sie waren von den Kuratoren gebeten worden, persönliche Gegenstände, die für ihr Leben in Ostdeutschland stehen, mitzubringen und deren Geschichte sowie den persönlichen Bezug zu erläutern. Wir hörten nicht nur die persönlichen Geschichten zu den Gegenständen, sondern die Teilnehmer wurden mit ihren mitgebrachten Exponaten von der SUPERillu fotografiert, mit der wir eine Medienpartnerschaft haben. Sie wird auch über den Workshop sowie über das Ausstellungsprojekt an sich berichten.

Die Eröffnung

Das schöne Wochenende hat auch uns vom DDR Museum sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 9. November 2018, 19Uhr mit ein paar Impulsen von Robert Ide (Ressortleiter beim Tagesspiegel) bei uns im Besucherzentrum. An diesem historischen Datum!

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