DDR MUSEUM
Viel Neues bringt der Herbst
Grußwort des Direktors  Neuer Ausstellungsteil: "Alltag im Plattenbau"
Vergrößertes DDR Museum  WBS 70-Plattenbauwohnung und ein neuer Gruppenbereich
Aktualisierung der Dauerausstellung  Neue Themenbereiche

06. Oktober 2016  Lachen gegen die Ohnmacht
26. Oktober 2016  Sozialistische Jugendpolitik
10. November 2016  Das ist nie gewesen
24. November 2016  Was wir wollten – was wir sind: JENS REICH
01. Dezember 2016  Tanz auf dem Vulkan
06. Dezember 2016  Klettern in der DDR

Shop  DDR-Spiel   Mauer-Quiz  

Allgemeine Informationen  Standort & Kontakt   Ausstellung & Besucherzentrum

  Grußwort des Direktors
Neuer Ausstellungsteil: "Alltag im Plattenbau"

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

wir starten in den Herbst mit tollen Neuigkeiten: Seit Anfang September gibt es im DDR Museum durch die neue Ausstellung "Alltag im Plattenbau" die Möglichkeit, eine komplett eingerichtete museale Plattenbauwohnung zu erkunden. Setzen Sie sich auf das Sofa im Wohnzimmer, öffnen Sie den Spiegelschrank im Bad, probieren Sie den digitalen Spiegel aus oder schauen Sie sich in der Küche um. Das Anfassen und Ausprobieren ist auch in unserer Museumswohnung ausdrücklich erwünscht, schließlich ist "Geschichte zum Anfassen" unser Motto!

So abwechslungsreich wie der Herbst sind auch unsere geplanten Veranstaltungen, zu denen ich Sie herzlich einladen möchte. Es werden viele Zeitzeugen zu Gast sein, die spannende Aspekte des Lebens in der DDR aus ihrer eigenen Perspektive aufgreifen. Die Teilnahme daran ist wie immer kostenlos.

Ich wünsche Ihnen einen spannenden Herbst!

Gordon Freiherr von Godin
Direktor des DDR Museum

  Vergrößertes DDR Museum
WBS 70-Plattenbauwohnung und ein neuer Gruppenbereich

Im Rahmen der letzten Langen Nacht der Museen haben wir einen neuen Teil der Dauerausstellung eröffnet und das DDR Museum insgesamt um 270 Quadratmeter vergrößert. Besucher können nun unter anderem eine authentisch eingerichtete Plattenbauwohnung mit fünf Räumen selbst entdecken: Ein Wohnzimmer, ein Kinderzimmer, ein Schlafzimmer eine Küche und ein Bad ermöglichen eine unterhaltsame Zeitreise in die DDR. In den Schränken, hinter Klappen und vermittelt durch interaktive digitale Technik finden Interessierte dabei umfangreiche Informationen zu unterschiedlichen Themenbereichen.

Zusätzlich zum neuen Ausstellungsteil haben wir einen neuen Eingang, einen Aufenthaltsbereich und eine eigene Kasse für Gruppen eröffnet. Viele neue Schließfächer ermöglichen es zusätzlich einem Großteil unserer Besucher, Jacken oder Taschen während des Besuchs sicher wegzuschließen und so ganz entspannt durch die Ausstellung zu schlendern.

  Aktualisierung der Dauerausstellung
Neue Themenbereiche

Durch die Eröffnung des neuen Ausstellungsteils „Alltag im Plattenbau" hatten sich in der bestehenden Ausstellung thematische Dopplungen ergeben, die durch eine Aktualisierung einzelner Themenbereiche beseitigt wurden. Neben der Museumswohnung gibt es daher auch in der restlichen Ausstellung viel Neues zu entdecken. So haben wir z.B. einen Raum mit typischen Möbeln und Spielzeug als Kindergarten inszeniert, den die Besucher betreten und erleben können. Sicherlich wird vielen einiges aus der Kindheit noch bekannt vorkommen! Die Themenbereiche „Bückware", „Breitensport" und „Sichtagitation" sind ebenfalls neu gestaltet worden und ergänzen so die Themenvielfalt der wohl größten Ausstellung zum Thema „Leben in der DDR" in Berlin.

  06. Oktober 2016, 19 Uhr
Lachen gegen die Ohnmacht
Bodo Müller stellt sein Buch über DDR-Witze im Visier der Stasi vor
Honecker und Mielke unterhalten sich über ihre Hobbys. »Ich sammle die politischen Witze, die über mich erzählt werden«, berichtet Honecker. »Und ich sammle alle, die sie erzählen«, entgegnet Mielke. In der Tat ging die Stasi in den fünfziger und frühen sechziger Jahren noch in aller Härte gegen »hetzerische Witze« vor. Später begnügte man sich damit, die Witzbolde in den Akten zu vermerken und sie teilweise disziplinarisch zu belangen. Es gab zwar keine zentrale Witzekartei, doch zahlreiche Hinweise in den Unterlagen, die für das vorliegende Buch sorgfältig und umfassend ausgewertet wurden. Dabei kam der Journalist Bodo Müler einigen Zusammenhängen auf die Spur, über die er in einem Vortrag berichten wird.

Es sprechen:
Bodo Müller, Journalist, Lübeck
Dr. Christoph Links, Verleger, Berlin
Datum: 06. Oktober 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum des DDR Museum
Eintritt: Frei
  26. Oktober 2016, 19 Uhr
Sozialistische Jugendpolitik
Kooperationsveranstaltung mit dem Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und der Robert-Havemann-Gesellschaft
»Den neuen Menschen schaffen!« Das war das Ziel der Jugendpolitik in der DDR. Dabei nutzte die FDJ die althergebrachten Instrumente von Lockung und Zwang: Dem Fahnenappell durfte sich niemand entziehen – und bei der Disco wollte niemand fehlen. Wie agierte die Jugendpolitik der DDR? Warum scheiterte sie so kläglich? Und welche Spuren hat sie hinterlassen?

Es diskutieren:
Dr. Marc-Dietrich Ohse, Historiker, Hannover
Frank Ebert, Archiv der DDR-Opposition, Berlin
Heiko Lietz, Pfarrer i. R., Schwerin
Hans Modrow, vorletzter Ministerpräsident der DDR, Berlin
Dr. Marc-Dietrich Ohse, Historiker, Hannover
Rudi Pahnke, Pfarrer i. R., Berlin
Datum: 26. Oktober 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum des DDR Museum
Eintritt: Frei
  10. November 2016, 19 Uhr
Das ist nie gewesen
Der Liedermacher Stephan Krawczyk zu Gast im DDR Museum
Stephan Krawczyk, eine Symbolfigur der DDR-Bürgerbewegung, stellt sich für seinen Auftritt im DDR Museum selbst so vor: »Ein Künstler mit tausend und einem Sprung in der Schüssel. In jedem Sprung hockt eine Geschichte, zum Sprung auf das Publikum bereit und imstande, jene, deren Zuhause das Museum ist, zur Vorstellung zu erwecken.« Diese Ankündigung und der selbst gewählte Titel lassen trotz des Ortes nichts museal Angestaubtes befürchten. Denn wie Friedrich Schiller sagte: »Ewig jung bleibt nur die Phantasie. / Was sich nie und nirgends hat begeben / Das allein veraltet nie!«


Es spielt:
Stephan Krawczyk, Liedermacher, Berlin
Datum: 10. November 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum des DDR Museum
Eintritt: Frei
  24. November 2016, 19 Uhr
Was wir wollten – was wir sind: JENS REICH
Christian Booß im Gespräch mit Jens Reich
Als im September 1989 das Neue Forum an die Öffentlichkeit trat, wurde der Name Jens Reich schlagartig bekannt. Unter einem DDR-Bürgerrechtler stellte man sich bislang jemanden mit Nickelbrille, Zottelbart und alter grüner Kutte vor. Nun kam ein richtiger Professor, der auch noch so aussah, und unterzeichnete den Gründungsaufruf des Neuen Forum, der trotz der sanften Formulierungen eine ungeheure Sprengkraft entwickeln sollte. Am 4. November 1989 sprach er vor Hunderttausenden auf dem Alexanderplatz. Solche Männer braucht das Land, dachte da wohl mancher. Doch Jens Reich kehrte in die Wissenschaft zurück und ist seit seiner Emeritierung unermüdlich in vielen Gremien tätig.


Es sprechen:
Jens Reich, Molekularbiologe und Publizist, Berlin
Dr. Christian Booß, Historiker, Berlin
Datum: 24. November 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum des DDR Museum
Eintritt: Frei
  01. Dezember 2016, 19 Uhr
Tanz auf dem Vulkan
Jutta Voigt stellt ihr neues Buch »Stierblutjahre« über die Boheme des Ostens vor
»Als der Kalte Krieg vorbei war und Mercedessterne auch am Himmel über Köpenick glitzerten, öffnete sich zwischen dem Müll von Mitte und dem Mythos von Prenzlauer Berg das Paradies. ... Im Chaos der Verhältnisse erhob sich die Chance des anderen Lebens. Auf einem klassenlosen, mauerfreien Terrain, auf dem der Technosound tobte und die Lebenslust. Veränderung war der Zustand der Stunde.« So rasant beginnt der Bericht von Jutta Voigt über die Boheme Ostberlins in den turbulenten Zeiten der Wende. Wer mehr hören und ein Glas des in der DDR einst beliebten Rotweins »Erlauer Stierblut« trinken möchte, ist herzlich willkommen.

Es liest:
Jutta Voigt, Schriftstellerin, Berlin
Datum: 01. Dezember 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum des DDR Museum
Eintritt: Frei
  06. Dezember 2016, 19 Uhr
Klettern in der DDR
Der Bergsteiger Bernd Arnold im Gespräch mit Sören Marotz
Die Alpen oder der Himalaya blieben für die Bergsteiger der DDR unerreichbare Ziele. Doch mit der Sächsischen Schweiz hatten sie ein echtes Felsklettergebiet und mit dem Spitzenkletterer Bernd Arnold aus Hohenstein auch ein internationales Aushängeschild. Er erschloss schwere Routen an den Sandsteintürmen des Elbsandsteingebirges. Es wurde in den 1980er Jahren immer mehr zu einem Eldorado für Wochenend-Aussteiger. Nur eine Stunde von Dresden entfernt, bot die zerklüftete Felsenwelt ein freies Leben im Kleinen. Bernd Arnold erinnert an das Klettern in der DDR mit vielen Fotos und spannenden Geschichten.

Es sprechen:
Bernd Arnold, Bergsteiger, Hohenstein
Sören Marotz, Sammlungsleiter DDR Museum, Berlin
Datum: 06. Dezember 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum des DDR Museum
Eintritt: Frei
  Shop - DDR-Spiel
DDR-Spiel

Was ist ein Broiler? Durfte man auf DDR-Autobahnen überholen? Wollte Helmut Kohl wirklich abhauen? Mit Ironie und Witz hat das DDR Museum knifflige Fragen zusammengetragen. Ein Spiel, das Spaß macht und viel Neues erlernen lässt - egal, ob alleine oder im Kollektiv, egal, ob DDR-Kenner oder DDR-Anfänger!
  Shop - Mauer-Quiz
Mauer-Quiz

Die Grenze mitten durch Berlin ist heute kaum noch vorstellbar: Sie trennte Familien, Freunde und Kollegen. Fast 30 Jahre lang sperrte sie die Menschen ein. Den Versuch, sie zu überwinden, bezahlten mindestens 136 Menschen mit dem Leben. Ihren Fall bejubelte am 9. November 1989 ein ganzes Volk. 20 Jahre danach ist vieles vergessen, vieles verdrängt. Mit kniffligen Fragen erweitert das DDR Museum Ihr Wissen auf spielerische Art und Weise. Geeignet für die ganze Familie - egal, ob alleine oder in der Gruppe, egal, ob DDR-Kenner oder DDR-Anfänger! Unser Tipp: Mixen Sie das Mauer-Quiz mit dem DDR-Spiel!  
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

Die meisten Veranstaltungen sind Projekte des gemeinnützigen DDR Museum Berlin e.V.
Jetzt hier Mitglied im DDR Museum Berlin e.V. werden und Veranstaltungen des Vereins immer kostenlos besuchen!
Besucherzentrum

Ausstellung

Das Besucherzentrum befindet sich
nur 1 Minute vom DDR Museum
entfernt.
Montag bis Sonntag:
Samstag:
Kein Ruhetag
10 Uhr - 20 Uhr
10 Uhr - 22 Uhr
 
Rundbrief 4/2016
© DDR Museum Berlin e.V.
Alle Rechte vorbehalten.
Für Fragen und Anregungen
hier klicken. Den Rundbrief
einem Freund weiterempfehlen!
Impressum: DDR Museum Berlin e.V., Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin