DDR MUSEUM
Frohe Weihnachten vom DDR Museum!
Grußwort des Direktors  Ein Jahr neigt sich dem Ende
Weihnachtszeit ist Familienzeit!   Öffnungszeiten des DDR Museum zu den Feiertagen
Neuer Multitouch-Tisch im DDR Museum  Informationen nur einen Fingertipp entfernt
Besucherzentrum in neuem Glanz  Moderner Raum, vielfältige Nutzung

21. Januar 2016  Was wir wollten - was wir sind: Steffen Reiche
09. Februar 2016  Dreizack und roter Stern
25. Februar 2016  Schäfers Stündchen Folge 14: Heinz Behrens
01. März 2016  Geschlossene Gesellschaft
17. März 2016  Die guten finsteren Zeiten

Shop  DDR-Führer   DDR-Spiel  

Allgemeine Informationen  Standort & Kontakt   Ausstellung & Besucherzentrum

  Grußwort des Direktors
Ein Jahr neigt sich dem Ende

Liebe am DDR Museum-Interessierte, liebe Besucher,

das Jahr neigt sich dem Ende, die Weihnachtsbeleuchtung hängt bereits an den Fenstern...

Die Adventszeit ist immer auch eine Zeit, in der man das Jahr Revue passieren lässt. Wir blicken auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück. Der viermillionste Besucher wurde begrüßt, das DDR Museum erzielte nach der Umfrage unter ausländischen Touristen durch die DZT Platz 44 der beliebtesten touristischen Attraktionen in ganz Deutschland und eine aufwändige Erweiterung der Ausstellung geht in die finale Runde.

Wir freuen uns bereits auf das spannende nächste Jahr und die vor uns liegenden Aufgaben, doch zuerst wünsche ich Ihnen noch eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Robert Rückel

  Weihnachtszeit ist Familienzeit!
Öffnungszeiten des DDR Museum zu den Feiertagen

Damit Sie auch an Weihnachten nicht auf einen erlebnisreichen Besuch im interaktiven Familienmuseum verzichten müssen, ist das DDR Museum auch an den Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester und am Neujahrstag zu den gewohnten Zeiten für Sie geöffnet. Die einzige Ausnahme: Am 24.12.2015 schließt das Museum um 16 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

  Neuer Multitouch-Tisch im DDR Museum
Informationen nur einen Fingertipp entfernt

Seit Anfang Dezember wartet ein neuer Multitouch-Tisch darauf, entdeckt zu werden! Das Modell bietet jetzt zeitgemäße HD-Auflösung und ermöglicht unseren Besuchern sich interaktiv detailliert mit dem DDR-Herrschaftssystem auseinanderzusetzen. Informationen über die SED, die Staatsideologie und das politische System liegen gestochen scharf auf dem Tisch! Ein zarter Fingertipp neben eines der auf dem Screen befindlichen Büroutensilien genügt, um ein Informationsfenster zu öffnen. Probieren Sie es selbst einmal aus und lassen Sie sich von der futuristischen Technik überraschen!

  Besucherzentrum in neuem Glanz
Moderner Raum, vielfältige Nutzung

Um ein größeres Forum für Kooperations-veranstaltungen mit anderen Trägern der DDR-Aufarbeitung zu schaffen, wurde das Besucherzentrum des DDR Museum in den letzten Wochen umgebaut und vergrößert. So öffnete der moderne Veranstaltungsraum dann auch erstmals zur Katalogvorstellung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen seine Türen. In modernem Ambiente und ausgestattet mit neuster Technik bietet er bis zu 120 Personen Platz und ist prädestiniert für Seminare, Zeitzeugengespräche u.a.

Um das neue Besucherzentrum kennenzulernen, bieten sich Ihnen in den nächsten Monaten vielfältige Möglichkeiten, die Sie unserem Veranstaltungsprogramm entnehmen können.

  21. Januar 2016, 19 Uhr
Was wir wollten - was wir sind: Steffen Reiche
Christian Booß im Gespräch mit dem Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei der DDR
In unserer neuen Reihe stellt Christian Booß Persönlichkeiten vor, die während der friedlichen Revolution 1989/90 eine wichtige Rolle spielten. Gesprächspartner ist dieses Mal Steffen Reiche. Der junge Pfarrer einer Landgemeinde im Bezirk Potsdam gehörte am 7. Oktober 1989 zum Kreis der Gründer der Sozialdemokratischen Partei der DDR (SDP). Die Gründung einer Partei war damals eine offene Herausforderung der SED. Es ging nicht mehr um eine Reform des Systems, sondern um die politische Macht. Die kleine Gruppe, die im Pfarrhaus von Schwante, die SDP aus der Taufe hob, schrieb ein Stück Geschichte. Nach zwanzig erfolgreichen Jahren in politischen Funktionen kehrte Steffen Reiche ins Pfarramt zurück und analysiert aus dieser Distanz die Ereignisse von 1989/90.

Es diskutieren:
Steffen Reiche, Pfarrer, Berlin
Christian Booß, Historiker, Berlin
Datum: 21. Januar 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  09. Februar 2016, 19 Uhr
Dreizack und roter Stern
Christiane Schubert und Wolfgang Templin stellen ihr Buch über die Ukraine vor
Die russische Propaganda bedient sich gerne historischer Argumente, wenn es um die Besetzung der Krim oder die Unterstützung der Separatisten in der Ostukraine geht. Putin verweist ausdrücklich darauf, dass die Wiege Russlands in Kiew stand und der erste christliche Herrscher sich auf der Krim taufen ließ. Auch in Deutschland, zumal in der früheren DDR, wird die Ukraine immer noch als Teil Russlands und nicht als eigenständige Nation wahrgenommen. Wolfgang Templin, den viele vor allem als DDR-Bürgerrechtler kennen, hat als Osteuropaspezialist zusammen mit Christiane Schubert ein wichtiges und viel diskutiertes Buch über die geschichtlichen Hintergründe des Ukraine-Konflikts geschrieben.

Es diskutieren:
Christiane Schubert, Autorin, Berlin
Wolfgang Templin, Historiker und Publizist, Berlin
Datum: 09. Februar 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  25. Februar 2016, 19 Uhr
Schäfers Stündchen Folge 14: Heinz Behrens
Der Schauspieler Heinz Behrens im Gespräch mit Alexander G. Schäfer
Er hat alles gespielt: Krimis, Schwänke, Dramen, Politthriller, sowohl auf der Bühne, wie auch im Film. Seit 1961 gehörte er zum Schauspielensemble des DDR-Fernsehens, wo er u.a. in den Mehrteilern »Schatten über Notre Dame« und »Über ganz Spanien wolkenloser Himmel« Hauptrollen übernahm. Große Bekanntheit erlangte er vor allem durch die Darstellung des Horst Baumann in der Schwankserie »Maxe Baumann«, an der Seite von Gerd E. Schäfer, Rolf Herricht und Helga Hahnemann. Neben seiner Schauspieltätigkeit moderierte Behrens auch zahlreiche Fernsehsendungen. Nach dem Ende des DDR-Fernsehens konzentrierte sich Behrens wieder auf die Theaterarbeit und spielte unter anderem auf Bühnen in Zürich, Hamburg, Berlin und Dresden.

Es sprechen:
Heinz Behrens, Schauspieler, Berlin
Alexander G. Schäfer, Schauspieler, Berlin
Datum: 25. Februar 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  01. März 2016, 19 Uhr
Geschlossene Gesellschaft
Uwe Warnke stellt in einem Vortrag die künstlerische Fotografie in der DDR vor
2012/13 fand in der Berlinischen Galerie die erste umfassende Ausstellung zur künstlerischen Fotografie der DDR statt. Uwe Warnke, der zu den Protagonisten der unabhängigen Kunstszene der DDR gehörte, war der Co-Kurator dieser Ausstellung. Das öffentliche Interesse an DDR-Fotografie überstieg alle Erwartungen. Rund 85.000 Besucher interessierten sich dafür, wie sich in einer autoritären Gesellschaft eine so eigenständige künstlerische Sprache der Fotografie entwickeln konnte. Uwe Warnke, der heute einen bekannten Kunstverlag leitet, versucht anhand seines reichen Bildmaterials erneut, diese Frage zu beantworten und wird im Anschluss seine Sicht mit dem Publikum diskutieren.

Es sprechen:
Uwe Warnke, Künstler und Verleger, Berlin
Sören Marotz, Sammlungsleiter des DDR Museum, Berlin
Datum: 01. März 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  17. März 2016, 19 Uhr
Die guten finsteren Zeiten
Ekkehard Maaß singt Lieder und berichtet über die Kunstszene vom Prenzlauer Berg
Ekkehard Maaß, geboren 1951, studierte Theologie und Philosophie und war in der DDR als Übersetzer und Sänger der Lieder von Bulat Okudshawa bekannt. Wegen Sammelns von Unterschriften gegen die Ausbürgerung Biermanns wurde er vom Studium relegiert. Er war danach als Kleindarsteller an Berliner Theatern, literarischer Übersetzer und Sänger von Okudshawa- und Biermannliedern tätig und organisierte in seiner Wohnung Lesungen mit Schriftstellern. Ekkehard Maaß wird an diesem Abend Lieder von Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Wolf Biermann und Bulat Okudshawa vortragen und über die oppositionelle Kunstszene der DDR berichten.

Es spielt:
Ekkehard Maaß, Liedermacher, Berlin
Datum: 17. März 2016
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  Shop - DDR-Spiel
DDR-Spiel

Was ist ein Broiler? Durfte man auf DDR-Autobahnen überholen? Wollte Helmut Kohl wirklich abhauen? Mit Ironie und Witz hat das DDR Museum knifflige Fragen zusammengetragen. Ein Spiel, das Spaß macht und viel Neues erlernen lässt - egal, ob alleine oder im Kollektiv, egal, ob DDR-Kenner oder DDR-Anfänger!
  Shop - DDR-Führer
DDR-Führer

Mauer und Eiserner Vorhang schirmten die DDR von der westlichen Welt ab, im Inneren wachte die Staatssicherheit im Auftrag der Einheitspartei über 17 Millionen Menschen. Wie aber sah das Leben im Sozialismus aus? Bestand es nur aus Spreewaldgurken, FKK und Plattenbauten? Oder aus Vollbeschäftigung und Schlangestehen? Der DDR-Führer zeigt auf 160 Seiten das Leben in einem vergangenen Staat. 42 spannende Kapitel, geschrieben von Experten des DDR Museum, über zweihundert Fotos und zahlreiche Illustrationen stellen das Leben in der DDR auf anschauliche Art und Weise dar. Das kurzweilige Buch über die DDR und gleichzeitig der ideale Begleiter durch die Dauerausstellung des DDR Museum. Geschrieben u.a. von Dr. Stefan Wolle und Dr. Jochen Voit "Der DDR-Führer sollte zur Pflichtlektüre aller Deutschen gehören. Ein wichtiger Beitrag zur inneren Wiedervereinigung und ein schöner Schmöker!' [literaturtipps.de].
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

Die meisten Veranstaltungen sind Projekte des gemeinnützigen DDR Museum Berlin e.V.
Jetzt hier Mitglied im DDR Museum Berlin e.V. werden und Veranstaltungen des Vereins immer kostenlos besuchen!
Besucherzentrum

Ausstellung

Das Besucherzentrum befindet sich
nur 1 Minute vom DDR Museum
entfernt.
Montag bis Sonntag:
Samstag:
Kein Ruhetag
10 Uhr - 20 Uhr
10 Uhr - 22 Uhr
 
Rundbrief 6/2015
© DDR Museum Berlin e.V.
Alle Rechte vorbehalten.
Für Fragen und Anregungen
hier klicken. Den Rundbrief
einem Freund weiterempfehlen!
Impressum: DDR Museum Berlin e.V., Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin