DDR MUSEUM
8 Jahre "Geschichte zum Anfassen"
Viel Neues zum Jubiläum  Das DDR Museum feiert seinen 8. Geburtstag
Der neue Online-Shop für Tickets  Geld sparen und die Warteschlange umgehen
Umzug des Depots  Mehr Platz für unsere Sammelleidenschaft
Geburtstagsangebot in der Domklause  Genießen Sie ein leckeres DDR-Menü

29. Juli 2014  Schäfers Stündchen 6: Lutz Jahoda
12. August 2014  Einmal um die ganze Welt
19. August 2014  Stahlhelme zu Kochtöpfen
26. August 2014  Schäfers Stündchen Folge 7: Ernst-Georg Schwill
09. September 2014  Schäfers Stündchen Folge 8: Ingeborg Krabbe
23. September 2014  Grenzenlose Geschichten
30. September 2014  Brücken schlagen

Shop  Nachgemacht  

Allgemeine Informationen  Standort & Kontakt   Ausstellung & Besucherzentrum

  Viel Neues zum Jubiläum
Das DDR Museum feiert seinen 8. Geburtstag

Acht Jahre ist es inzwischen her, dass ich selbst die Türen des Museums aufschloss, um die ersten neugierigen Besucher zu begrüßen. Inzwischen warten täglich um 10 Uhr nicht mehr zehn, sondern teilweise sechzig und mehr Personen auf den Einlass. Mit über 560.000 Besuchern im Jahre 2013 hat sich das DDR Museum zum sechstmeistbesuchten Museum Berlins entwickelt, was sicherlich auch daran liegt, dass ein engagiertes Team von Mitarbeitern täglich sein Bestes gibt. Wir sind niemals am Ziel, sondern immer auf dem Weg! Daher gehören auch Veränderungen und Verbesserungen im Sinne unserer Besucher zu unserer Entwicklung, weshalb wir pünktlich zum Geburtstag unseren neuen Online-Ticketshop eröffnet haben. Ihr nächster Besuch im DDR Museum kann dadurch nicht nur günstiger sein als bisher, sondern auch ohne Wartezeiten genossen werden.
Das ist noch nicht alles: Wir haben uns für Sie im Juli noch weitere Überraschungen ausgedacht, Geburtstage sollten ja schließlich gefeiert werden!

Viel Spaß beim Lesen,

Ihr Robert Rückel

Direktor

  Der neue Online-Shop für Tickets
Geld sparen und die Warteschlange umgehen

Aufgrund des großen Besucheransturms kam es im DDR Museum teilweise zu Wartezeiten, die im Sommer bis zu einer Stunde betragen konnten. Um diese Unannehmlichkeit aus der Welt zu schaffen haben wir uns entschieden, für uns ein individuelles und verständliches Ticketsystem entwickeln zu lassen. Der heute eröffnete Online Shop für Zeitfenstertickets bietet Ihnen nun die Möglichkeit, Eintrittskarten für das DDR Museum bis zu zwei Euro günstiger zu kaufen und gleichzeitig die Warteschlange an der Kasse zu umgehen. Sie suchen sich online ganz unkompliziert das gewünschte Zeitfenster für den Beginn Ihres Besuchs aus, drucken das Ticket daheim aus, gehen direkt zum Einlasskreuz und können dann so lange in der Ausstellung „Geschichte zum Anfassen" erleben, wie Sie wollen!
Für die Abendstunden kostet die Eintrittskarte online nur 5 €, grundsätzlich zu allen anderen Zeiten 6 €. Spontan gekaufte Tickets an der Kasse des Museums kosten 7 €, das zeitlich nicht eingegrenzte VIP-Ticket bietet größtmögliche Flexibilität und das Umgehen der Warteschlange für 9 €. Nirgendwo bekommen Sie die Eintrittskarten für das DDR Museum günstiger, auf eine Vorverkaufsgebühr haben wir bewusst verzichtet!

  Umzug des Depots
Mehr Platz für unsere Sammelleidenschaft

In den letzten Monaten haben wir unsere verschiedenen Depots zu einem großen Zentraldepot zusammengeführt. Viel Schweiß und Mühe wurden investiert, der große Aufwand hat sich jedoch gelohnt. Neben einem neuen Erfassungsraum sowie mehr Platz für Recherche und Forschung, haben wir durch den Umzug mehr Fläche für die Aufbewahrung und Archivierung von Spenden zur Verfügung. Insgesamt 2280 laufende Regalbodenmeter! Teils sind sie schon belegt, teils bleiben die Regale für neue Anwerbungen noch leer. Sollten Sie dem DDR Museum Gegenstände aus der DDR überlassen wollen, können Sie uns gern unter sammlungen@ddr-museum.de kontaktieren. Wir haben auf unserer Internetseite auch eine Liste mit all den Dingen, die wir noch zur Komplettierung unserer Sammlung suchen. Ihr „ehemaliger Lebensgefährte" steht jedoch nicht auf der Liste der gesuchten Objekte? Dann kontaktieren Sie uns trotzdem, auch wir vergessen mal etwas!

  Geburtstagsangebot in der Domklause
Genießen Sie ein leckeres DDR-Menü

Das DDR-Restaurant Domklause hat sich etwas Besonderes für Sie ausgedacht: Im Rahmen des Jubiläums gibt es in der Geburtstagswoche (14.7.2014 - 20.7.2014) ein „Geburtstags-3-Gänge-Menü" mit leckerer Soljanka als Vorspeise, einem saftigen Jägerschnitzel auf Spirelli mit Tomatensoße und roter Grütze als Nachspeise zum Sonderpreis von nur 14,50 €. Wenn Sie auf uns anstoßen möchten, erhalten Sie zusätzlich mit dem Stichwort „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag" pro Besuch in dieser Woche ein Glas Rotkäppchen Sekt für nur 1 €. Trocken oder halbtrocken - Sie haben die Wahl!

  29. Juli 2014, 19 Uhr
Schäfers Stündchen 6: Lutz Jahoda
Der Schlagersänger Lutz Jahoda im Gespräch mit Alexander G. Schäfer
Lutz Jahoda, 1927 in Brünn geboren, scheint alles zu können: singen, schauspielern, schreiben. Schon in seinem ersten Theaterengagement in Stendal, übernahm er Hauptrollen im Operettenfach und wurde so zum jüngsten Operettenbuffo im deutschsprachigen Raum. Seit 1957 war Jahoda freischaffend als Autor, Sänger und Schauspieler tätig. 1972 startete er seine eigene Fernsehshow, „Mit Lutz und Liebe“, die zehn Jahre erfolgreich im DDR-Fernsehen lief. Parallel dazu moderierte er mit Heidi Weigelt die TV-Sendung „Der Wunschbriefkasten“. Mit dem Ende der DDR zog sich Lutz Jahoda nach und nach ins Privatleben zurück und konzentrierte sich nun verstärkt auf die Schriftstellerei. So erschienen 2001 seine Memoiren „ Lutz im Glück und was sonst noch schieflief “. Im Herbst 2009 erschien seine Romantrilogie „Der Irrtum“.

Es sprechen:
Luth Jahoda, Sänger, Schauspieler und Schriftsteller, Berlin
Alexander G. Schäfer, Schauspieler, Berlin

Datum: 29. Juli 2014
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  12. August 2014, 19 Uhr
Einmal um die ganze Welt
Der Autor Peter Wensierski stellt den Bestseller »Die verbotene Reise« vor
Wer immer nach Osten geht, kommt schließlich im Westen an. Es gab nicht viele DDR-Bürger, die sich davon überzeugen durften, dass die Erde rund ist. Die beiden Studenten Jens und Marie taten es. Sie machten sich mit einer gefälschten Einladung auf die abenteuerliche Reise über die Sowjetunion in die Mongolei und von dort nach China. Hier trennten sich ihre Wege. Jens erhält in Peking einen BRD-Pass, Marie reist zurück in die DDR. Jahre später fanden sie sich wieder und erzählten ihre Geschichte dem Spiegel-Reporter Peter Wensierski. Das Buch ist mehr als die Schilderung einer abenteuerlichen Flucht. Es ist darüber hinaus die Geschichte einer Lebensreise, die im Prenzlauer Berg beginnt und endet. Wer immer geradeaus geht kommt bei sich selbst an.

Es liest:
Peter Wensierski, Journalist, Berlin
Datum: 12. August 2014
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  19. August 2014, 19 Uhr
Stahlhelme zu Kochtöpfen
Ausstellungseröffnung und Gespräch mit dem Sammler Michael Eickmeier
Als 1945 die Waffen endlich schwiegen, fehlte es an allem. Andererseits waren die Lager der Betriebe voll mit fertigen Teilen für die Kriegsproduktion, die nun niemand mehr brauchte. Die Umstellung auf Friedensproduktion war spontan, aber überaus erfindungsreich. Aus Stahlhelmen wurden Kochtöpfe, aus Gasmasken behältern Milchkannen, aus Minen Puddingformen und aus Flugzeugaluminium ließen sich bizarre Blumenvasen formen. Michael Eickmeier widmet sich seit Jahren dem Sammeln dieser Produkte. Eine kleine Auswahl dieser Kollektion wird bis zum Oktober im DDR-Restaurant Domklause zu sehen sein. Anlässlich der Eröffnung wird Michael Eickmeier im Gespräch über seine Objekte Auskunft geben.

Es sprechen:
Michael Eickmeier, Sammler, Petershagen
Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum, Berlin
Datum: 19. August 2014
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  26. August 2014, 19 Uhr
Schäfers Stündchen Folge 7: Ernst-Georg Schwill
Der Schauspieler Ernst-Georg Schwill im Gespräch mit Alexander G. Schäfer
Als 14-Jähriger wurde Ernst-Georg Schwill für den DEFA-Film »Alarm im Zirkus« entdeckt. Danach ließ ihn die Schauspielkunst nicht mehr los. Er spielte in vielen Filmen, die mittlerweile als Klassiker gelten, wie »Berlin Ecke Schönhauser«, »Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen«, »Sie nannten ihn Amigo« oder in »Fünf Patronenhülsen«. Nach kurzen Engagements am Berliner Ensemble und dem Deutschen Theater trat Schwill 1970 dem Schauspielerensemble des DDR-Fernsehens bei. Nach der Wende ging es für ihn berufl ich nahtlos weiter. So spielte er u.a. in »Good Bye, Lenin!« und im Berliner Tatort. 2008 erschien seine Autobiografi e »Is doch keene Frage nich« und 2012 die Fortsetzung »Icke, meine und andere Tatorte«.

Es sprechen:
Ernst-Georg Schwill, Schauspieler, Berlin
Alexander G. Schäfer, Schauspieler, Berlin
Datum: 26. August 2014
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  09. September 2014, 19 Uhr
Schäfers Stündchen Folge 8: Ingeborg Krabbe
Die Schauspielerin Ingeborg Krabbe im Gespräch mit Alexander G. Schäfer
Ingeborg Krabbe begann ihre Bühnenlaufbahn 1954 im Kindertheater. Bald wurde auch das Fernsehen auf sie aufmerksam. Populär wurde sie Ende der siebziger Jahre mit den heiteren Episoden um den Ur-Berliner »Maxe Baumann« alias Gerd E. Schäfer sowie ab 1984 als eine der »Drei reizenden Schwestern«. Insgesamt wirkte Ingeborg Krabbe bis zum Ende des DDR-Fernsehens in rund 300 Produktionen mit. Nach der Wende konnte sie auch im Westen erfolgreich Fuß fassen und arbeitete zunächst im Synchronstudio sowie als Theater- und Fernsehdarstellerin, so in den Serien »Der Bulle von Tölz«, »Siska« und »Polizeiruf 110«. In dem Musical »Ich war noch niemals in New York«, basierend auf den Texten von Udo Jürgens, stand sie von 2007 bis 2009 allabendlich in der Rolle der Mutter in Hamburg auf der Bühne.

Es sprechen:
Ingeborg Krabbe, Schauspielerin, Berlin
Alexander G. Schäfer, Schauspieler, Berlin
Datum: 09. September 2014
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  23. September 2014, 19 Uhr
Grenzenlose Geschichten
Neue Texte und Lieder von Karl-Heinz Bomberg und Doris Wiesenbach
Der Arzt, Psychoanalytiker und Liedermacher Karl-Heinz Bomberg und die Schriftstellerin Doris Wiesenbach gestalten gemeinsam ein Programm. Er kommt aus dem Osten, saß in der DDR aus politischen Gründen im Gefängnis und beschäftigt sich als Psychologe heute mit Haftfolgen. Sie ist erst nach 1989 in den Osten gekommen und schreibt Geschichten über Menschen, die ihr begegnet sind. Eine Geschichte handelt auch von Karl-Heinz Bomberg. So werden zwei Biografi en, zwei Erfahrungen und zwei Kunstformen miteinander verbunden. Karl-Heinz Bomberg stellt neue und alte Lieder vor, die auch auf seiner CD »Seitdem klingt durch die Nacht ein Ton« zu hören sind. Doris Wiesenbach liest aus ihrem Buch »Grenzenlos. Deutsch-deutsche Kurzgeschichten« aus dem Berliner Anthea Verlag.

Es lesen:
Karl-Heinz Bomberg, Psychologe, Berlin
Doris Wiesenbach, Schriftstellerin, Berlin
Datum: 23. September 2014
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  30. September 2014, 19 Uhr
Brücken schlagen
Rainer Eppelmann und Wolfgang Berghofer sprechen über dessen neues Buch »Keine Figur im Schachspiel«
Auf den ersten Blick mag es verwundern, dass Rainer Eppelmann ein Nachwort zu dem Erinnerungsbuch des ehemaligen SED-Oberbürgermeisters von Dresden, Wolfgang Berghofer, schreibt. Geht es doch um zwei Lebenswege, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Heute bezeichnen sie sich als Freunde und Eppelmann schreibt: »So geradlinig die Karriere von Wolfgang Berghofer in Partei und Staat auf den ersten Blick wirkt, so ungewöhnlich war sie doch zugleich. In Dresden wurde aus dem Parteifunktionär ein Pragmatiker, der aufhorchen ließ«. Im Gespräch miteinander wollen sich der frühere Pfarrer und der Funktionär der Staatspartei gemeinsam an die DDR-Zeit und den Umbruch des Jahres 1989 erinnern.

Es sprechen:
Wolfgang Berghofer, ehemaliger Bürgermeister von Dresden
Rainer Eppelmann, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin
Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum, Berlin
Datum: 30. September 2014
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  Shop - Nachgemacht
Nachgemacht

Michael Geithner und Martin Thiele sind in der DDR geboren. Doch sie verbrachten nur ihre früheste Kindheit im Arbeiter- und Bauernstaat. An das geteilte Deutschland erinnern sie sich nicht. Im Gedächtnis blieben ihnen die Brett- und Kartenspiele ihrer Kindheit, handgemachte Unikate, die nach der Wende plötzlich verschwanden. Erst vor einiger Zeit begriffen Geithner und Thiele: Die nachgemachten Spiele erzählen auf ungewöhnliche Weise vom Alltag der DDR.   Unter dem Titel Nachgemacht ? Spielekopien aus der DDR sammeln Thiele und Geithner seit Mai 2011 Brettspiele, welche die DDR-Bürger mit Schere, Kleber und viel Fantasie nachbastelten. Aus einer Idee wurde so eine Sammlung mit über 125 Spielen, die erstmals in einer Publikation präsentiert werden: Auf 156 Seiten reisen sie zurück in die Spielelandschaft der DDR und zeigen hunderte Farbfotografien von handgefertigten Spielen wie Monopoly, Heimlich & Co., Sagaland und vielen mehr. Zudem findet der Leser historische Dokumente, Stasi-Akten, Interviews mit Spielebastlern sowie Texte von renommierten Autoren, darunter: Stefan Wolle (Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum), Bernward Thole (Gründungs­mitglied Spiel des Jahres), Cynthia Schönfeld (Direktorin Deutsches SPIELEmuseum Chemnitz), Sebastian Wenzel (freier Journalist, zuspieler.de).          
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

Die meisten Veranstaltungen sind Projekte des gemeinnützigen DDR Museum Berlin e.V.
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Besucherzentrum

Ausstellung

Das Besucherzentrum befindet sich
nur 1 Minute vom DDR Museum
entfernt.
Montag bis Sonntag:
Samstag:
Kein Ruhetag
10 Uhr - 20 Uhr
10 Uhr - 22 Uhr
 
Rundbrief 1/2014
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