DDR MUSEUM
Nominiert für den European Museum of the Year Award 2012
European Museum of the Year Award 2012  Das DDR Museum ist zum 2. Mal nominiert
Frohe Weihnachten  Immer geöffnet
Weihnachtsmenüs  Weihnachten im DDR-Restaurant Domklause
Silvester und Neujahr  Prost Neujahr!

15. Dezember 2011  Rentier, Rute, rote Socken
12. Januar 2012  Uran für die Atombombe
28. Januar 2012  30. Lange Nacht der Museen im DDR Museum
07. Februar 2012  Meine Mauer
21. Februar 2012  Antikommunismus – Grundtorheit oder Grundeinsicht des Jahrhunderts?
13. März 2012  Die Stasi war mein Eckermann
20. März 2012  Kunst als Protest

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Allgemeine Informationen  Standort & Kontakt   Ausstellung & Besucherzentrum

  European Museum of the Year Award 2012
Das DDR Museum ist zum 2. Mal nominiert

Wir sind mit unserer zweiten Dauer­ausstellung für den renommierten European Museum of the Year Award 2012 nominiert worden. Der Wettbewerb zeichnet jedes Jahr die besten Museen Europas aus und gilt als wichtigste Museumsauszeichnung des Kontinents.

Schon vor vier Jahren war der erste Teil unserer Dauerausstellung für den Award 2008 nominiert, ist dann aber leer ausgegangen. Eine tolle Anerkennung für unsere Arbeit, dass nun auch unser 2010 eröffneter Ausstellungsteil nominiert ist. Nun hoffen wir im Mai bei der Bekanntgabe des 1. Preises auf dem Treppchen zu stehen!

  Frohe Weihnachten
Immer geöffnet

Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage mit Ihrer Familie und laden Sie gleichzeitig an jedem Feiertag zu uns ein. 

24.12.11: 10 - 16 Uhr

25.+26.11.: 10 - 20 Uhr

31.12.11: 10 - 22 Uhr

01.01.11: 10 - 20 Uhr

An allen anderen Tagen haben wir selbstverständlich auch normal geöffnet!

  Weihnachtsmenüs
Weihnachten im DDR-Restaurant Domklause

Genießen Sie die besinnliche Zeit doch einmal mit originalen DDR-Rezepten in der weihnachtlich dekorierten Domklause. Wir bieten Ihnen zu den Weihnachtstagen gleich vier leckere Menüs an:


  • Menü 1

Broccoli-Creme-Suppe

Schweinebraten "Formentera" mit saftigem Apfelrotkohl und hausgemachtem Klößen

Knuspriger Stollen mit Vanillesoße

20,80€


  • Menü 2

Tomaten-Orangen-Creme-Suppe

Gänsebrust auf Rotweinsoße
mit knusprigen Kartoffelplätzchen und Grünkohl

Lebkuchenparfait an Himbeerschaum

21,40€


  • Menü 3

Möhren-Ingwer Suppe

Lachsfilet an Zitronenschaum
serviert mit Maispoulentaplätzchen und grünem Spargel

Gebackene Apfelringe mit Zimt

22,60€


  • Menü 4

Steinpilzsuppe mit Creme Fraiche

Mit Schafskäse und Kräutern gefüllte Champignons
serviert mit Kohlrabi und Salzkartoffeln

Weihnachtlich gebackenes Eis

18,20€


Direkt hier reservieren!

  Silvester und Neujahr
Prost Neujahr!

Ein paar Tische haben wir noch frei für Ihre Silvesterparty. Ein außergewöhnliches Abendessen im DDR-Restaurant Domklause ist der ideale Standort für die nächtliche Feier: Zur offiziellen Feier am Brandenburger Tor laufen Sie nur ein paar Minuten, Blick auf das städtische Feuerwerk haben Sie bereits, wenn Sie die Straße nach oben gehen!

Unsere einzigartigen Menüs finden Sie hier!


Überzeugt? Dann reservieren Sie direkt hier!

  15. Dezember 2011, 19 Uhr
Rentier, Rute, rote Socken
Der Weihnachtsmann in der DDR – Eine Spurensuche mit der Improtheatergruppe »Theater ohne Probe«
Wie wurde in der DDR die Geburt des Jesusknäbleins begangen? War doch der wissenschaftliche Atheismus Teil der Staatsideologie? Gab es Versuche der Umdeutung? Wurde der Weihnachtsengel umgetauft zur »geflügelten Jahresend gur«, um den religiösen Inhalt des Festes vergessen zu machen? Oder war Weihnachten auch im Osten längst zur Konsumorgie nach westlichem Muster geworden? Wurde der Weihnachtsmann zum Schokoladenhohlkörper? Das »Theater ohne Probe« begibt sich gemeinsam mit dem Haushistoriker des DDR Museum, Stefan Wolle, auf die Spurensuche. Wo diese Spur hinführt, ist wie immer vollkommen offen.

Es spielen:
Sonja Dif, Schauspielerin, Berlin
Thomas Jäckel, Schauspieler, Berlin
Dr. Stefan Wolle, Historiker, Berlin
Datum: 15. Dezember 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: 8,- €, ermäßigt 6,-€
  12. Januar 2012, 19 Uhr
Uran für die Atombombe
Rainer Karlsch stellt die neuesten Forschungsergebnisse aus seinem Buch »Uranbergbau im Kalten Krieg« vor
Noch immer ist der Begriff Wismut vom Schleier des Geheimnisses umgeben. Dahinter verbarg sich der Uranbergbau in der DDR. Das Uran war die Grundlage für die atomare Aufrüstung der Sowjetunion und insofern überlebenswichtig
für die Supermacht. So entstand rund um die Wismut unter sowjetischer Regie eine eigene Welt, die sich erst nach 1990 öffnete. Einer der besten Kenner
der Wismut-Geschichte, Rainer Karlsch, hat zusammen mit seinem Co-Autoren einen Studien- und einen Dokumentenband herausgegeben, der erstmals die russischen Geheimakten erschließt.
Der Autor berichtet anhand von Bildern und Dokumenten über die Wismut und steht anschließend für Fragen zur Verfügung.

Es spricht:
Dr. Rainer Karlsch, Historiker, Berlin
Datum: 12. Januar 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  28. Januar 2012, 18 - 2 Uhr
30. Lange Nacht der Museen im DDR Museum
König Friedrich und die Roten Preußen
Jeden Mittwoch schien mitten in der DDR Preußen auferstanden zu sein.
Im Stechschritt zog Unter den Linden die NVA zur Großen Wachablösung auf. Vergessen waren die Zeiten, da das Stadtschloss in Berlin als Symbol des reaktionären Preußentums gesprengt wurde. Die NVA schmückte ihre Kokarden mit Eichenlaub und nannte ihre Orden nach preußischen Generalen. In den siebziger Jahren entdeckte die DDR Friedrich II.: Pflichterfüllung, Ordnung, Disziplin und Leistungswille waren gefragt. Und so durfte der »Alte Fritz«. wieder Unter den Linden reiten.

In einem Vortrag wird Stefan Wolle anhand von Bild- und Tondokumenten sowie Objekten aus dem Bestand des Museums an diese zwiespältige Tradition erinnern.

Es spricht:
Dr. Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter des DDR Museum, Berlin
Datum: 28. Januar 2012
Zeit: 18 - 2 Uhr
Ort: Besucherzentrum, DDR Museum, DDR-Restaurant
Eintritt: Ticket der Langen Nacht der Museen
  07. Februar 2012, 19 Uhr
Meine Mauer
Filmvorführung »Bis an die Grenze. Der private Blick auf die Mauer«
»Berührend komisch, sehenswert! So packend kann Geschichte sein!« schrieb ein Zuschauer über den Film von Claus Oppermann und Gerald Grote. Die beiden Filmemacher haben aus über 250 Filmen von Hobbyfilmern
aus der DDR Ausschnitte ausgewählt und zu einem Kunstwerk von einmaliger Lebensnähe montiert. Der private Blick auf die Ereignisse vom 13. August 1961, die Mauer und die Teilung eröffnet neue Einsichten über die Wirklichkeit der DDR.

Es sprechen:
Claus Oppermann, Filmemacher, Kiel Gerald Grote, Filmemacher, Kiel
Datum: 07. Februar 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  21. Februar 2012, 19 Uhr
Antikommunismus – Grundtorheit oder Grundeinsicht des Jahrhunderts?
olfgang Wippermann diskutiert mit Jochen Staadt über sein neues Buch »Heilige Hetzjagd. Ideologiegeschichte des Antikommunismus«
Thomas Mann nannte den Antikommunismus die »Grundtorheit unserer Epoche«. Er meinte damit nicht die Ablehnung des Kommunismus, die er teilte, sondern den blinden Hass, die das Bündnis von Demokraten und Kommunisten gegen die Nazis unmöglich gemacht hatte. Doch hat der Antikommunismus wirklich blind gemacht, oder sehend? Wolfgang Wippermann geht in seiner Ideologiegeschichte des Antikommunismus auf die Wurzeln dieser Frage zurück, die bis heute von brennender Aktualität ist.

Es diskutieren:
Prof. Dr. Wolfgang Wippermann, Historiker, Berlin Dr. Jochen Staadt, Historiker, Berlin
Datum: 21. Februar 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  13. März 2012, 19 Uhr
Die Stasi war mein Eckermann
Kai Schlüter stellt sein Buch »Günter Grass im Visier. Die Stasi-Akte« vor
»Die Stasi war mein Eckermann« sang einst Wolf Biermann. Er meinte damit Goethes Sekretär, der mit dem Notizbuch dem Meister hinterherlief und dessen Aussprüche für die Nachwelt festhielt. Die Stasi hinterließ in ihrem Archiv ein nahezu unerschöpfliches Material über Schriftsteller aus Ost und West.
Durch die Brille ihrer Sicherheitsmanie hinterließ sie ein seltsam verzerrtes und doch oft detailgetreues Bild von Günter Grass.
Der Rundfunkjournalist Kai Schlüter hat sich der Mühe unterzogen dieses Material aufzubereiten und zu veröffentlichen.

Es spricht:
Kai Schlüter, Journalist, Bremen
Datum: 13. März 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  20. März 2012, 19 Uhr
Kunst als Protest
Vortrag und Gespräch über das Buch »Der weiße Strich. Vorgeschichte und Folgen einer Kunstaktion an der Berliner Mauer«
Mehrere Jugendliche fallen in Weimer 1980 durch provozierende Graffiti auf (dokumentiert in dem Buch »Macht aus dem Staat Gurkensalat«). Einige von ihnen gelangen nach West-Berlin. Doch die Mauer lässt ihnen keine Ruhe. 1986 starten sie eine Kunstaktion und ziehen einen weißen Strich an der Grenzmauer. Sie wollen damit auf den brutalen Charakter der Grenzsperre aufmerksam machen. Einer der Akteure wird in den Osten verschleppt und landet im Stasi-Knast.
Die beiden Herausgeber des Bandes Anne Hahn und Frank Willmann stellen Bilder, Dokumente und Texte über die Kunstaktion vor. Danach stehen sie für ein Gespräch zur Verfügung.

Es sprechen:
Anne Hahn, Autorin, Berlin
Frank Willmann, Autor, Berlin
Datum: 20. März 2012
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  Shop - Eintrittskarte DDR Museum
Eintrittskarte DDR Museum

Interaktiv, spielerisch, lebendig, unterhaltsam und wissenschaftlich fundiert, bietet das DDR Museum Ihnen die Möglichkeit, den Alltag in der DDR selbst zu erleben. Kaufen Sie eine Eintrittskarte online und entscheiden Sie, wann Sie das Museum besuchen möchten. Auch für feierliche Anlässe sind Eintrittskarten eine beliebte Geschenkidee.
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

Die meisten Veranstaltungen sind Projekte des gemeinnützigen DDR Museum Berlin e.V.
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Besucherzentrum

Ausstellung

Das Besucherzentrum befindet sich
nur 1 Minute vom DDR Museum
entfernt.
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10 Uhr - 22 Uhr
 
Rundbrief 4/2011
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