DDR MUSEUM
Rundbrief 3/2011
September/Oktober  Spannende Veranstaltungen im Spätsommer
Der Winter naht  Weihnachtsfeier im DDR-Restaurant Domklause

13. September 2011  Denk Mal oder Denkmal?
29. September 2011  Tunnelfluchten
04. Oktober 2011  ZEITZEUGEN IM GESPRÄCH
06. Oktober 2011  Macht aus dem Staat Gurkensalat! Eine andere Jugend – Weimar 1979–...
01. November 2011  ZEITZEUGEN IM GESPRÄCH

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  September/Oktober
Spannende Veranstaltungen im Spätsommer

Liebe Freunde,

auch, wenn die einen immer noch auf den Sommer warten, werden die Tage bereits wieder kürzer und die ersten Verfrorenen drehen bereits wieder die Heizungen auf. Mit großen Schritten nähern wir uns dem Herbst. 

Die beste Zeit nicht nur ins DDR Museum zu gehen (die Touristenmassen sind wieder in ihre Heimatstädte zurückgekehrt), sondern auch zu unseren Veranstaltungen im Besucherzentrum.

Nächste Woche diskutieren wir mit hochkarätiger Besetzung über das Freiheits- und Einheitsdenkmal, welches in direkter Nachbarschaft auf dem Schlossplatz entstehen soll - wir würden uns freuen, Sie am Dienstag begrüßen zu dürfen!

Mit besten Grüßen,

Robert Rückel

  Der Winter naht
Weihnachtsfeier im DDR-Restaurant Domklause

Das DDR-Restaurant Domklause ist nicht nur bei Touristen, Familien, Liebespaaren und Schulklassen beliebt, sondern auch von Unternehmen und Geschäftsleuten. Alle paar Tage gibt es große Buffets oder Menüs für exklusive Gruppen.

Buchen Sie doch auch Ihre Weihnachtsfeier in der Domklause und genießen Sie exzellenten Service und Gaumenfreuden ganz nach Ihren Wünschen! 

Freie Termine können Sie hier erfragen!

  13. September 2011, 19 Uhr
Denk Mal oder Denkmal?
Streitgespräch zum Freiheits- und Einheitsdenkmal
Kaum sind die Würfel gefallen beginnt der Streit um das Freiheits- und Einheitsdenkmal von vorne, eine gigantische Wippe soll an 1989 erinnern. Brauchen wir überhaupt ein Nationaldenkmal, und wenn ja, brauchen wir diese Massenschaukel? Darüber diskutieren Florian Mausbach, einer der geistigen Väter des Projektes, der Historiker Wolfgang Wippermann, der in seinem Buch »Denken statt denk malen« diese Form von Denkmalen für »nationalen Kitsch« erklärt und der Künstler Lars Ramberg, dessen »Zweifel« auf dem Palast der Republik zum temporären Denkmal wurden. Den Blick von außen bietet der aus New York stammende Architektur historiker Michael Cullen.

Es diskutieren:
Prof. Dr. Wolfgang Wippermann, Historiker, Berlin
Michael Cullen, Architekturhistoriker, Berlin
Florian Mausbach, Bundesbaudirektor a.D., Berlin
Lars Ø. Ramberg, Künstler, Berlin
Datum: 13. September 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
  29. September 2011, 19 Uhr
Tunnelfluchten
Zeitzeugen im Gespräch: Vorstellung des Buchs »Fluchthelfer« und Gespräch mit den ehemaligen Fluchthelfern und Buchautoren Klaus-M. v. Keussler und Peter Schulenburg
Nach dem Mauerbau vom 13. August 1961 begannen mutige junge Westberliner, sich nicht auf verbale Proteste zu beschränken sondern  uchtwilligen Ostberlinern konkrete Hilfe zu leisten. Durch selbst gegrabene Tunnel schleusten sie unter Einsatz ihres Lebens DDR-Flüchtlinge in die Freiheit. Zwei Teilnehmer dieser dramatischen Rettungsaktionen haben jetzt ein Buch vorgelegt, in dem die hochdramatische Atmosphäre jener Zeit wieder lebendig wird. Die beiden Buchautoren werden an dem Abend über ihre Beweggründe und die gefährlichen Aktionen gegen das SED-Regime berichten.

Es diskutieren:
Dr. Peter Schulenburg, Rechtsanwalt, Berlin
Klaus-M. v. Keussler, Beamter, Erfurt
Datum: 29. September 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
  04. Oktober 2011, 19 Uhr
ZEITZEUGEN IM GESPRÄCH
Gespräch mit Carlo Jordan
Carlo Jordan wird 1951 in Berlin geboren. Bereits zu Schulzeiten wird er wegen seiner westlichen Kleidung und seiner langen Haare von Lehrern drangsaliert. Er arbeitet als Zimmermann, studiert und wird Bauingenieur. In den 1960er Jahren interessiert er sich für die antiautoritäre Jugendbewegung im Westen und den Prager Reformkommunismus. Er schließt sich der Ost-Berliner Kulturopposition
im Umkreis einschlägiger Cafés und Klubs an. Schließlich findet er in der ökologischen Bewegung sein Hauptbetätigungsfeld. Er ist 1986 Mitbegründer der Berliner Umwelt-Bibliothek (UB) und zeichnet für viele Artikel in verschiedenen
Untergrundzeitschriften verantwortlich, vor allem in den Umweltblättern, aber auch in West-Berliner Publikationen. 1988 gründet er mit einigen Mitgliedern der UB das Grünökologische Netzwerk Arche. Er ist Mitbegründer der Grünen Partei der DDR und sitzt für diese am Runden Tisch. 1990 engagiert er sich für Bündnis 90 / Die Grünen in der Berliner Stadtverordnetenversammlung. 1994 / 1995 ist er im Berliner Abgeordnetenhaus tätig.

Es spricht:
Carlo Jordan, Zeitzeuge, Berlin
Datum: 04. Oktober 2011
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: frei

Die Veranstaltungsreihe der Robert-Havemann-Gesellschaft »Zeitzeugen im Gespräch« stellt Menschen vor, die Widerstand gegen die SED-Diktatur geleistet haben, die mutig genug waren, sich nicht den herrschenden Verhältnissen anzupassen, und in deren Biografi e die Begriffe Freiheit, Demokratie und Zivilcourage keine leeren Worte geblieben sind. In den Gesprächen wird nicht nur das aufregende Leben der Protagonisten erzählt, sondern nach den Motiven, Hoffnungen und Enttäuschungen in den Lebensgeschichten gefragt.
  06. Oktober 2011, 19 Uhr
Macht aus dem Staat Gurkensalat! Eine andere Jugend – Weimar 1979–1989
Dokumentation einer rebellischen Jugend in der DDR. Buchvorstellung mit den Protagonisten der alternativen DDR-Jugendszenen und Buchautoren.
Im Vorfeld des Republikgeburtstags am 7. Oktober 1983 tauchten auf den verfallenen Fassaden der Klassikerstadt Weimar rebellische Graffiti auf: »Schlagt zurück« und »Macht aus dem Staat Gurkensalat«. Vier der an der Aktion beteiligten Sprayer erzählen nun ihre Geschichte. Sie handelt von Punkkonzerten auf Hinterhöfen, subkulturellen Happenings, schrägen Partys und vom Gegenschlag der Staatsmacht gegen solche unangepassten Jugendlichen. Die Autoren Ulrich Jadke, Holm Kirsten, Jörn Luther und Thomas Onißeit stellen ihr Buch vor und stehen danach für ein Gespräch zur Verfügung.

Datum: 06. Oktober 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
  01. November 2011, 19 Uhr
ZEITZEUGEN IM GESPRÄCH
Gespräch mit Reinhard Weißhuhn
Reinhard Weißhuhn wird 1951 in Dresden geboren. Nach Abitur und Studium arbeitet
er seit 1973 als Stadtplaner des Stadtbezirksbauamtes Prenzlauer Berg. In Folge von Zersetzungsmaßnahmen des MfS wird er 1985 Projektant beim Baubüro des Diakonischen Werks in Ost-Berlin. Von 1991 bis 2002 ist er Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Gerd Poppe und Joschka Fischer, seit 2002 Mitarbeiter der Bundestagsfraktion von Bündnis90 / Die Grünen. Seit 1975 beteiligt er sich an oppositionellen Aktivitäten in verschiedenen Gruppen. Er gehört zu den Erstunterzeichner des von Robert Havemann und Rainer Eppelmann verfassten »Berliner Appells«. Er ist Autor und Mitherausgeber verschiedener Samisdat-Zeitschriften und übersetzt illegal verbotene Literatur aus dem Ungarischen für verschiedene westdeutsche Verlage. 1986 schließt er sich der oppositionellen Gruppe Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM) an, deren Berater er am Zentralen Runden Tisch ist. Er wird Pressesprecher und Vorstandsmitglied der IFM in Berlin und ist Mitarbeiter der Volkskammerfraktion Bündnis 90 / Grüne. An der Vereinigung von Bündnis 90 und Die Grünen ist er wesentlich beteiligt. Seit 2009 ist Reinhard Weißhuhn Mitglied im Vorstand der Robert-Havemann-Gesellschaft.


Es spricht:
Reinhard Weißhuhn, Zeitzeuge, Berlin
Datum: 01. November 2011
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: frei

Die Veranstaltungsreihe der Robert-Havemann-Gesellschaft »Zeitzeugen im Gespräch« stellt Menschen vor, die Widerstand gegen die SED-Diktatur geleistet haben, die mutig genug waren, sich nicht den herrschenden Verhältnissen anzupassen, und in deren Biografi e die Begriffe Freiheit, Demokratie und Zivilcourage keine leeren Worte geblieben sind. In den Gesprächen wird nicht nur das aufregende Leben der Protagonisten erzählt, sondern nach den Motiven, Hoffnungen und Enttäuschungen in den Lebensgeschichten gefragt.
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Mauer-Quiz

Die Grenze mitten durch Berlin ist heute kaum noch vorstellbar: Sie trennte Familien, Freunde und Kollegen. Fast 30 Jahre lang sperrte sie die Menschen ein. Den Versuch, sie zu überwinden, bezahlten mindestens 136 Menschen mit dem Leben. Ihren Fall bejubelte am 9. November 1989 ein ganzes Volk. 20 Jahre danach ist vieles vergessen, vieles verdrängt. Mit kniffligen Fragen erweitert das DDR Museum Ihr Wissen auf spielerische Art und Weise. Geeignet für die ganze Familie - egal, ob alleine oder in der Gruppe, egal, ob DDR-Kenner oder DDR-Anfänger! Unser Tipp: Mixen Sie das Mauer-Quiz mit dem DDR-Spiel!  
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Eintrittskarte DDR Museum

Interaktiv, spielerisch, lebendig, unterhaltsam und wissenschaftlich fundiert, bietet das DDR Museum Ihnen die Möglichkeit, den Alltag in der DDR selbst zu erleben. Kaufen Sie eine Eintrittskarte online und entscheiden Sie, wann Sie das Museum besuchen möchten. Auch für feierliche Anlässe sind Eintrittskarten eine beliebte Geschenkidee.
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

Die meisten Veranstaltungen sind Projekte des gemeinnützigen DDR Museum Berlin e.V.
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Besucherzentrum

Ausstellung

Das Besucherzentrum befindet sich
nur 1 Minute vom DDR Museum
entfernt.
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Samstag:
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10 Uhr - 22 Uhr
 
Rundbrief 3/2011
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