DDR MUSEUM
Aus alt mach neu
Umgestaltung des ersten Ausstellungsteils  Aus alt mach neu
Highlights im Sommer  Veranstaltungen Juli - September

05. Juli 2011  One Germany?
19. Juli 2011  Das weibliche Gesicht der Revolution
19.07.2011 - 31.08.2011  Fotoausstellung: Das weibliche Gesicht der Revolution
04. August 2011  Der Weg zur Mauer
27. August 2011  29. Lange Nacht der Museen
13. September 2011  Denk Mal oder Denkmal?
29. September 2011  Tunnelfluchten
06. Oktober 2011  Macht aus dem Staat Gurkensalat! Eine andere Jugend – Weimar 1979–...

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  Umgestaltung des ersten Ausstellungsteils
Aus alt mach neu

Liebe Besucher,

wer in den letzten Wochen des nachts an der Spree flaniert ist, konnte ein Klopfen, Bohren und Schrauben aus dem DDR Museum hören: Nach knapp fünf Jahren war es an der Zeit zahlreiche Schubläden, Klappen oder Monitore im ersten Ausstellungsteil auszutauschen. Nachtarbeit war das natürlich nicht (nur), weil das Arbeiten bei den derzeitigen Temperaturen nachts angenehmer ist, sondern damit Sie von den Arbeiten nichts mitkriegen.

Inzwischen sind alle Schubläden ausgetauscht, alle Griffe glänzen im neuen Material und mehrere Themen sind neu dargestellt und beschrieben.

Ein guter Grund, um die heißen Sommertage zu nutzen, um ins DDR Museum zu gehen und zu stöbern, was sich alles verändert hat. Übrigens sind alle Ausstellungsräume und das DDR-Restaurant Domklause klimatisiert ...

Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch und würden Sie gerne auf einer der nächsten Veranstaltungen begrüßen! 

  Highlights im Sommer
Veranstaltungen Juli - September

Für die heiße Zeit des Jahres präsentieren wir ein hochkarätiges Programm - begrüßen Sie mit uns Marianne Birthler, Prof. Dr. Manfred Wilke oder Lars Ø. Ramberg im DDR Museum.

  05. Juli 2011, 19 Uhr
One Germany?
Vorstellung des Films »One Germany. The other Side of the Wall« und Diskussion mit den Filmemachern Mark und Gabriele Hayes
Zwanzig Jahre nach der Vereinigung bereiste ein US-amerikanisches Filmteam die ehemalige DDR und befragte ehemalige Stasi-Agenten, politische Häftlinge, Musiker, Politiker und Wissenschaftler nach dem Stand der inneren Einheit in Deutschland. So unterschiedlich wie die Interviewpartner sind auch die Meinungen über die DDR und die Wiedervereinigung. Auch im DDR Museum waren Mark und Gabriele Hayes während ihrer Rundreise zu Besuch und machten Aufnahmen. Nun stellen sie hier ihren Film zur Diskussion.

Es diskutieren:
Mark Hayes, Journalist, Los Angeles
Gabriele Hayes, Produzentin, Los Angeles
Datum: 05. Juli 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei

Eine Anmeldung ist nicht notwendig
  19. Juli 2011, 19 Uhr
Das weibliche Gesicht der Revolution
Eröffnung der Fotoausstellung von Dirk Vogel und Podiumsgespräch mit Teilnehmerinnen der Friedlichen Revolution
Der Fotograf Dirk Vogel porträtierte im vergangenen Jahr 63 Helden der »unheldischen
« Revolution. Daraus entstand ein Text-Bild-Band und eine Wanderausstellung mit dem Titel »Das Gesicht der Friedlichen Revolution«. Wir stellen einen bisher wenig beachteten Aspekt in den Mittelpunkt der ausgewählten Fotos und der Diskussion: Das weibliche Gesicht der Friedlichen Revolution. Unbestritten ist, das viele Frauen in den Oppositionsgruppen eine wichtige Rolle gespielt haben. Auch während der Demonstrationen im Herbst 1989 standen sie oft in der ersten Reihe. Fand 1989 eine Revolution mit weiblichem Antlitz statt? Diese Frage soll mit den Teilnehmerinnen des Podiumsgesprächs diskutiert werden.

Es diskutieren:
Dr. Maria Nooke, Berlin
Judith Brabandt, Neustadt/Dosse
Marianne Birthler, Berlin
Dr. Bernd Florath, Historiker, Berlin
Datum: 19. Juli 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
  19. Juli 2011 - 31. August 2011, Mo - Fr: 9 - 17 Uhr
Fotoausstellung: Das weibliche Gesicht der Revolution
Ausstellung von Dirk Vogel im Besucherzentrum des DDR Museum
Zwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution porträtierte der Dortmunder Fotograf Dirk Vogel 63 Protagonisten der Friedlichen Revolution an einem Ort ihrer Wahl. Diese Arbeit führte zu dem Bildband und der Wanderausstellung "Gesichter der Friedlichen Revolution", aus der das DDR Museum in seinem Besucherzentrum einen Ausschnitt zeigt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Frauen der Friedlichen Revolution. Wer sind sie und was waren Ihre Beweggründe für den riskanten Kampf um Freiheit und Demokratie? Wie hat sich ihr Leben in den zwanzig Jahren seit 1989 entwickelt und in welcher Art und Weise blicken Sie heute auf ihr Engagement und die gesellschaftlichen Veränderungen 1989/1990 zurück?

Datum: 19. Juli 2011 - 31. August 2011
Zeit: Mo - Fr: 9 - 17 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
  04. August 2011, 19 Uhr
Der Weg zur Mauer
Historiker in der Debatte: Manfred Wilke und Michael Lemke im Gespräch über den Mauerbau 1961
Hat Ulbricht wirklich gelogen, als er am 15. Juni 1961 vor der Weltpresse sagte, »Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten«? Wie sahen seine Pläne aus? Was besprachen John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow in Wien? Warum tat der Westen nichts, als am 13. August 1961 die DDR die Grenze sperrte? Im Gespräch zweier Fachleute soll der neueste Stand der Forschung präsentiert werden. Manfred Wilke hat aufgrund neuer Quellenfunde den »Weg zur Mauer« dargestellt. Michael Lemke hat nach Büchern über die Berlinkrise jüngst mit dem Buch »Vor der Mauer« eine detaillierte Gesamtgeschichte des geteilten Berlins von 1948 bis 1961 vorgelegt.

Es diskutieren:
Prof. Dr. Manfred Wilke, Historiker, Berlin
Prof. Dr. Michael Lemke, Historiker, Berlin
Datum: 04. August 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
  27. August 2011, 18 - 2 Uhr
29. Lange Nacht der Museen
Das DDR-Museum im Lipsi-Fieber
Den ganzen Abend lang spielt DJ Albi aus Plauen die bekannten Hits und unbekannten Perlen der DDR-Musikgeschichte. Dazu gibt es in der Domklause neben klassischen DDR-Gerichten Cocktails: Grüne Wiese, Moulin Rouge oder auch frisch gezapftes Bier können auf der hauseigenen Terrasse direkt an der Spree genossen werden. Ab 20 Uhr und um 22 Uhr bringt Christine Nimtsch von der Tanzschule »taktlos« allen Interessenten den DDR-Tanz Lipsi bei. Beim jeweils anschließenden Tanzwettbewerb können die Teilnehmer zeigen, was sie gelernt haben: Auf das Gewinnertanzpärchen wartet ein Gutschein für einen »taktlosen Tanzkurs«!

Teilnehmer:
DJ Albi, Schallplattenunterhalter, Plauen
Christine Nimtsch, Tanzlehrerin, Berlin
Datum: 27. August 2011
Zeit: 18 - 2 Uhr
Ort: DDR Museum
Eintritt: Es gelten von 18 - 2 Uhr ausschließlich die Tickets der Langen Nacht der Museen
  13. September 2011, 19 Uhr
Denk Mal oder Denkmal?
Streitgespräch zum Freiheits- und Einheitsdenkmal
Kaum sind die Würfel gefallen beginnt der Streit um das Freiheits- und Einheitsdenkmal von vorne, eine gigantische Wippe soll an 1989 erinnern. Brauchen wir überhaupt ein Nationaldenkmal, und wenn ja, brauchen wir diese Massenschaukel? Darüber diskutieren Florian Mausbach, einer der geistigen Väter des Projektes, der Historiker Wolfgang Wippermann, der in seinem Buch »Denken statt denk malen« diese Form von Denkmalen für »nationalen Kitsch« erklärt und der Künstler Lars Ramberg, dessen »Zweifel« auf dem Palast der Republik zum temporären Denkmal wurden. Den Blick von außen bietet der aus New York stammende Architektur historiker Michael Cullen.

Es diskutieren:
Prof. Dr. Wolfgang Wippermann, Historiker, Berlin
Michael Cullen, Architekturhistoriker, Berlin
Florian Mausbach, Bundesbaudirektor a.D., Berlin
Lars Ø. Ramberg, Künstler, Berlin
Datum: 13. September 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
  29. September 2011, 19 Uhr
Tunnelfluchten
Zeitzeugen im Gespräch: Vorstellung des Buchs »Fluchthelfer« und Gespräch mit den ehemaligen Fluchthelfern und Buchautoren Klaus-M. v. Keussler und Peter Schulenburg
Nach dem Mauerbau vom 13. August 1961 begannen mutige junge Westberliner, sich nicht auf verbale Proteste zu beschränken sondern  uchtwilligen Ostberlinern konkrete Hilfe zu leisten. Durch selbst gegrabene Tunnel schleusten sie unter Einsatz ihres Lebens DDR-Flüchtlinge in die Freiheit. Zwei Teilnehmer dieser dramatischen Rettungsaktionen haben jetzt ein Buch vorgelegt, in dem die hochdramatische Atmosphäre jener Zeit wieder lebendig wird. Die beiden Buchautoren werden an dem Abend über ihre Beweggründe und die gefährlichen Aktionen gegen das SED-Regime berichten.

Es diskutieren:
Dr. Peter Schulenburg, Rechtsanwalt, Berlin
Klaus-M. v. Keussler, Beamter, Erfurt
Datum: 29. September 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
  06. Oktober 2011, 19 Uhr
Macht aus dem Staat Gurkensalat! Eine andere Jugend – Weimar 1979–1989
Dokumentation einer rebellischen Jugend in der DDR. Buchvorstellung mit den Protagonisten der alternativen DDR-Jugendszenen und Buchautoren.
Im Vorfeld des Republikgeburtstags am 7. Oktober 1983 tauchten auf den verfallenen Fassaden der Klassikerstadt Weimar rebellische Graffiti auf: »Schlagt zurück« und »Macht aus dem Staat Gurkensalat«. Vier der an der Aktion beteiligten Sprayer erzählen nun ihre Geschichte. Sie handelt von Punkkonzerten auf Hinterhöfen, subkulturellen Happenings, schrägen Partys und vom Gegenschlag der Staatsmacht gegen solche unangepassten Jugendlichen. Die Autoren Ulrich Jadke, Holm Kirsten, Jörn Luther und Thomas Onißeit stellen ihr Buch vor und stehen danach für ein Gespräch zur Verfügung.

Datum: 06. Oktober 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: frei
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Eintrittskarte DDR Museum

Interaktiv, spielerisch, lebendig, unterhaltsam und wissenschaftlich fundiert, bietet das DDR Museum Ihnen die Möglichkeit, den Alltag in der DDR selbst zu erleben. Kaufen Sie eine Eintrittskarte online und entscheiden Sie, wann Sie das Museum besuchen möchten. Auch für feierliche Anlässe sind Eintrittskarten eine beliebte Geschenkidee.
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

Die meisten Veranstaltungen sind Projekte des gemeinnützigen DDR Museum Berlin e.V.
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Besucherzentrum

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Rundbrief 2/2011
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