DDR MUSEUM
Rundbrief 01/11
Herzlich wilkommen  Neues aus dem DDR Museum
Berufswunsch  Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit
DDR kulinarisch  Wir freuen uns auf Ihren Besuch

14. April 2011  Lebenswelt Todeszone
28. April 2011  Hammer oder Zirkel?
10. Mai 2011  Woodstock am Karpfenteich
19. Mai 2011  »Das Einfache, das schwer zu machen ist«
31. Mai 2011  Der Mauerbau 1961 – Anfang oder Ende der sozialistischen Utopie?
07. Juni 2011  Bilder eines Prozesses
16. Juni 2011  13. August 1961 – Der Mauerbau fällt aus!

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Allgemeine Informationen  Standort & Kontakt   Ausstellung & Besucherzentrum

  Herzlich wilkommen
Neues aus dem DDR Museum

Liebe Freunde,

der Frühling hat die Spree vor unseren Türen fest im Griff hat, die ersten Gäste genießen die Sonnenstrahlen auf den Außensitzplätzen des DDR-Restaurants und die Saison der Klassenfahrten und Wandertage hat begonnen. 

Ein halbes Jahr nach der Eröffnung unseres zweiten Ausstellungsteils können wir stolz zurückblicken: Besucher wie Kollegen sind begeistert von der neuen Ausstellung, den spannend aufbereiteten Themen, der Kreativität und den neuen technischen Möglichkeiten. Und auch das DDR-Restaurant Domklause entwickelt sich zum beliebten Treffpunkt von Touristen, Berlinern und Unternehmen. 

Während die Hauptsaison langsam beginnt, arbeiten wir mit Hochdruck nicht nur um Katalog für die neue Ausstellung, sondern natürlich auch wie immer an Verbesserungen in den Ausstellungen. Es lohnt sich daher immer wieder zu kommen ...

Wenn Sie es in nächster Zeit nicht in die Ausstellung oder zu einer der spannenden Veranstaltungen aus dem unten stehenden Programm schaffen, nutzen Sie doch die folgenden Wege, um mit uns in Kontakt zu bleiben:

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Bis bald,

Ihr DDR Museum-Team

  Berufswunsch
Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit

Nach zwei sehr erfolgreichen abgeschlossenen Ausbildungen zu Kauffrauen für Tourismus und Freizeit bieten wir ab August/September wieder eine Ausbildungsstelle an! 

Kaufleute für Tourismus und Freizeit beraten Besucher und organisieren den Vertrieb insbesondere für Reisegruppen. Was wäre ein passenderer Ausbildungsplatz als das DDR Museum mit 440.000 Besuchern aus aller Welt.

Wenn Du Lust auf eine spannende Ausbildung in einem jungen Team hast bewirb Dich bei uns!

Weitere Infos

  DDR kulinarisch
Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Selten dürfte eine Restauranteröffnung so viel mediale und internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben wie die Eröffnung des DDR-Restaurant Domklause im Oktober letzten Jahres: Zeitungen aus aller Welt, Fernseh- und Radiosender waren schon da und interviewten unseren Chefkoch.

Trotzdem hat Hans-Jürgen Leucht, der schon in der alten Domklause zu DDR-Zeiten Sous-Chef war, noch genug Zeit für Sie zu kochen ... reservieren Sie einfach hier Ihren Tisch!

Noch ein Tipp, den wir von fast jedem Gast hören: Heben Sie sich unbedingt Platz im Magen für ein Dessert auf! Sowohl der berühmte Schwedenbecher als auch die gebackenen Apfelringe gelten mittlerweile als besondere Spezialität des Hauses ...


  14. April 2011, 19 Uhr
Lebenswelt Todeszone
Vorstellung des Themenheftes von Horch & Guck »Lebenswelt Mauer«
»… gesinnungslosen Lumpen fahren wir übers Maul!« tönte die SED-Presse nach dem Mauerbau. Wer nun in der Falle saß, wusste, dass es lange dauern würde. Jeder Widerspruch wurde im Keim erstickt. Der Historiker Christian Halbrock erzählt die ergreifende Geschichte dreier Potsdamer Christen, die ins Fadenkreuz der »revolutionären Wachsamkeit« gerieten. Die anderen Beiträge widmen sich dem Alltag der Unterdrückung, den Aussiedlungen aus der Todeszone und den Fluchtversuchen über Staaten des Ostblocks.
Peter Grimm, der Redakteur des Heftes, und die Historiker Christian Halbrock und Michael Kubina stellen das Themenheft vor und diskutieren über das Leben hinter der Mauer.

Es diskutieren:
Peter Grimm, Journalist, Berlin
Dr. Christian Halbrock, Historiker, Berlin
Dr. Michael Kubina, Historiker, Berlin
Datum: 14. April 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  28. April 2011, 19 Uhr
Hammer oder Zirkel?
Buchvorstellung »Unter Hammer und Zirkel. Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ/DDR«
Im Mai 2010 wirbelte ein Vortrag auf einer Konferenz der FU viel Staub auf. Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk stellte am Beispiel der Dissertation und Habilitation von Jan-Hendrik Olbertz die Frage nach der Verstrickung der DDR-Wissenschaft in die SED-Ideologie. Olbertz war damals designierter Präsident der Humboldt-Universität. Inzwischen hat er sein Amt angetreten. Auch das 200. Jubiläum der ehrwürdigen Alma Mater ist abgeschlossen. Die Diskussion um die Rolle der Wissenschaft in den totalitären Systemen aber ist nicht beendet.
Der neue Sammelband, der auch die Druckfassung des Vortrages von Kowalczuk enthält, bietet zu diesem Thema reichlich Material.

Es diskutieren:
Dr. Jochen Staadt, Historiker, Forschungsverbund SED-Staat der FU Berlin, Berlin
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker, Berlin
Datum: 28. April 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  10. Mai 2011, 20 Uhr
Woodstock am Karpfenteich
Buchvorstellung und Jazzkonzert
Das Städtchen Peitz am Rande des Spreewalds ist für seine Karpfenteiche berühmt. Doch in den 70er Jahren wurde es zur DDR-Hauptstadt des Free Jazz. Ohne sich um die Vorgaben der SED zu kümmern, riefen junge Enthusiasten die Jazzwerkstatt Peitz ins Leben. Und alle, alle kamen – aus Polen, der BRD und Ost-Berlin, genau wie Tausende Zuschauer. Der Erfolg war den Funktionären verdächtig. 1982 wurde die Jazzwerkstatt verboten.
An diese Geschichte vom Ausbruch aus dem DDR-Alltag und der Behinderung
durch Kulturfunktionäre erinnert der druckfrische, von Ulli Blobel edierte,
Sammelband. Zur Buchvorstellung spielt das Duo Uwe Kropinski und Joe Sachse.

Teilnehmer:
Ulli Blobel, Konzertmanager, Berlin
Dr. Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter des DDR Museum, Berlin
Uwe Kropinski, Jazz-Musiker, Berlin
Joe Sachse, Jazz-Musiker, Chemnitz
Datum: 10. Mai 2011
Zeit: 20 Uhr
Ort: DDR-Restaurant Domklause
Eintritt: kostenlos
  19. Mai 2011, 20 Uhr
»Das Einfache, das schwer zu machen ist«
Diskussion zu dem Wandgemälde »Lob des Kommunismus« von Ronald Paris
1969 malte der junge Künstler Ronald Paris für den Konferenzsaal des Hauses der Statistik in Berlin das Wandbild »Lob des Kommunismus«. Nachdem das Gebäude 2010 zum Abriss freigegeben wurde, bestand die Gefahr der Zerstörung. Das DDR Museum hat es daraufhin übernommen und restauriert. Viele Besucher fragen nach dem künstlerischen und inhaltlichen Hintergrund des Wandgemäldes. Was bedeutete es damals, den Kommunismus zu loben? War das eine Kritik am real existierenden Sozialismus? Warum hat es den SED-Behörden missfallen? Peter Feist hat 1970 über das Werk einen Artikel geschrieben. Vierzig Jahre später stellen sich der Künstler und der Kunstprofessor der Debatte über die Kunst und den Kommunismus.

Es diskutieren:
Prof. Ronald Paris, Künstler, Rangsdorf
Prof. Peter Feist, Kunstwissenschaftler, Berlin
Datum: 19. Mai 2011
Zeit: 20 Uhr
Ort: DDR-Restaurant Domklause
Eintritt: kostenlos
  31. Mai 2011, 19 Uhr
Der Mauerbau 1961 – Anfang oder Ende der sozialistischen Utopie?
Streitgespräch zwischen Jens Schöne und Stefan Wolle
Im Frühjahr 2011 erschienen zwei Bücher über den Mauerbau und die sozialistische Utopie. Jens Schöne nannte sein Buch »Ende einer Utopie – Der Mauerbau in Berlin 1961«. Stefan Wolle beschreibt vom 13. August 1961 ausgehend die sechziger Jahre in der DDR und spricht vom »Aufbruch nach Utopia«. Daraus ergeben sich Fragen: Welche Rolle spielte die utopische Heilserwartung im real existierenden Sozialismus? Wann ist der Glaube an eine bessere Welt gescheitert? Hatte diese Hoffnung auch eine subversive, für die Herrschenden gefährliche Potenz? Was schließlich ist von Utopia geblieben und was ging mit seinem Scheitern verloren?

Es diskutieren:
Dr. Jens Schöne, Historiker, Berlin
Dr. Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter des DDR Museum, Berlin
Moderation: Christian Booß, BStU, Berlin
Datum: 31. Mai 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos
  07. Juni 2011, 19 Uhr
Bilder eines Prozesses
Zeichnungen aus dem Honecker-Prozess 1992/93 und Gespräch mit der Künstlerin
Marina Prüfer (www.marinapruefer.com) saß als Gerichtszeichnerin im Saal 700 des Berliner Landgerichts, als sich Erich Honecker für die Todesschüsse an der Mauer verantworten sollte. Es war für die Künstlerin eine seltsame Wiederbegegnung mit dem einst mächtigsten Mann jenes Staates, aus dem sie 1976 geflohen war.
Erstmals zeigt sie ihre Sammlung von Zeichnungen mit den zum Teil kuriosen und absurden Szenen auf den Haupt- und Nebenschauplätzen des Honecker-Prozesses und erzählt von dem Versuch, Geschichte vor den Schranken des Strafgerichts zu bewältigen.

Es spricht:
Marina Prüfer, Künstlerin, Berlin
Datum: 07. Juni 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: DDR-Museum
Eintritt: kostenlos
  16. Juni 2011, 19 Uhr
13. August 1961 – Der Mauerbau fällt aus!
Improvisationstheater zum Mauerbau
»Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten« verkündete Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 vor der Weltpresse. Doch der Stacheldraht war schon bestellt. Am 13. August 1961 ging der Eiserne Vorhang für 28 Jahre nach unten. An den historischen Fakten ist nicht zu rütteln. Oder doch? Das Improvisationstheater bietet die einmalige Chance, die Zeit zurück zu drehen. Alles auf Anfang! Und alles noch mal! Ungewöhnliche Ereignisse wirbeln die Pläne Ulbrichts durcheinander. Und diesmal darf das Publikum mitentscheiden. Die Geschichte ist offen – eben Improvisation. Die Mitglieder des »Theaters ohne Probe« spielen Varianten durch und der Haushistoriker des DDR Museum setzt dazu streng wissenschaftliche Fußnoten.

Es spielen:
Sonja Dif, Improvisateurin, Berlin
Thomas Jäkel, Improvisateur, Berlin
Dr. Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter des DDR Museum, Berlin
Datum: 16. Juni 2011
Zeit: 19 Uhr
Ort: DDR Musum
Eintritt: Eintritt: 8,– € Ermäßigt: 6,– €;
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Mauer-Quiz

Die Grenze mitten durch Berlin ist heute kaum noch vorstellbar: Sie trennte Familien, Freunde und Kollegen. Fast 30 Jahre lang sperrte sie die Menschen ein. Den Versuch, sie zu überwinden, bezahlten mindestens 136 Menschen mit dem Leben. Ihren Fall bejubelte am 9. November 1989 ein ganzes Volk. 20 Jahre danach ist vieles vergessen, vieles verdrängt. Mit kniffligen Fragen erweitert das DDR Museum Ihr Wissen auf spielerische Art und Weise. Geeignet für die ganze Familie - egal, ob alleine oder in der Gruppe, egal, ob DDR-Kenner oder DDR-Anfänger! Unser Tipp: Mixen Sie das Mauer-Quiz mit dem DDR-Spiel!  
  Shop - DDR Museum Tasse
DDR Museum Tasse

Geschichte zum Trinken. Ob zu Hause, am Arbeitsplatz, für den alltäglichen Gebrauch, als Souvenir oder kleines Geschenk: Mit der Tasse des DDR Museum haben Sie eine praktische und vielseitige Erinnerung.
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

Die meisten Veranstaltungen sind Projekte des gemeinnützigen DDR Museum Berlin e.V.
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Besucherzentrum

Ausstellung

Das Besucherzentrum befindet sich
nur 1 Minute vom DDR Museum
entfernt.
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Samstag:
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10 Uhr - 20 Uhr
10 Uhr - 22 Uhr
 
Rundbrief 1/2011
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