DDR MUSEUM
Tipps zum Frühlingsanfang
Herzlich willkommen  Die Sonne kommt raus...

23. März 2010  Endstation Grenze – Bahnhof Friedrichstraße Berlin 1986
31. März 2010  Vom Umgang mit den Akten. Das Problem der Vernichtung von Unterlagen d...
08. April 2010  Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch
22. April 2010  Gas aus dem Osten
06. Mai 2010  Von Sättigungsbeilage und Wunschkindpille
18. Mai 2010  Zensiert, verschwiegen, vergessen
08. Juni 2010  Duell mit der Stasi
15. Juni 2010  »Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat«

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  Herzlich willkommen
Die Sonne kommt raus...

...geht aber immer noch früh unter - daher haben wir wieder ein schönes Programm für immer noch dunkle Abendstunden zusammengetragen.

Direkt nach der Buchmesse präsentieren wir ihnen mit "Endstation Grenze - Bahnhof Friedrichstraße 1986" ein neues, mit "Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch" und "DDR-Deutsch" sogar zwei ganz druckfrische Bücher. Dazu gibt es mit "Duell mit der Stasi" einen echten Polit-Thriller, zensierte und vergessene Schriftsteller, sowjetisches Erdgas und ein neues Heft von Horch und Guck...

Es lohnt sich also, wieder einmal vorbeizuschauen...

  23. März 2010, 19 Uhr
Endstation Grenze – Bahnhof Friedrichstraße Berlin 1986
Bildvortrag über den Bahnhof Friedrichstraße im Jahr 1986
Im Sommer 1986 nahm der Westberliner Student Michael Magercord verbotenerweise im S- und U-Bahnhof Friedrichstraße eine Serie von über 100 Fotografien auf, die den alltäglichen Betrieb im damaligen Grenzbahnhof festhielten. Mit einer Minox-Kamera, die in einer Zigarettenschachtel versteckt war, gelangen ihm einmalige Aufnahmen vom Niemandsland im und um den Bahnhof in Berlins Mitte. 24 Jahre später sind diese Bilder zum ersten Mal in dem Bildband »Endstation Grenze« der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Der Journalist Michael Magercord stellt seinen Fotoband vor und zeigt teilweise bis heute unveröffentlichte Bilder vom Grenzbahnhof zwischen den Welten.

Es sprechen:
Michael Magercord, Journalist, Berlin
Datum: 23. März 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  31. März 2010, 19 Uhr
Vom Umgang mit den Akten. Das Problem der Vernichtung von Unterlagen der Staatssicherheit
Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft; LStU
Am 4. Dezember 1989 begann die Besetzung von Dienststellen der Staatssicherheit. Dennoch setzte sich die Vernichtung von Unterlagen fort. Hinsichtlich der Akten der „Hauptabteilung Aufklärung“ hieß es sogar, die Zerstörung erfolgte mit Zustimmung des Zentralen Runden Tisches. Trifft das zu? Welche Rolle spielten die Bürgerkommitees? Was wollten westliche Dienste und Bundesregierung? Wie wirkte sich die Kooperation mit Stasi-Mitarbeitern aus? Was folgte aus der Vernichtung von Akten und Datenträgern?

Datum: 31. März 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Blücherplatz 1, 10961 Berlin

Weitere Informationen
  08. April 2010, 19 Uhr
Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch
Buchvorstellung mit dem Historiker Jochen Voit zum 30. Todestag Ernst Buschs
Ernst Busch war in den zwanziger Jahren ein Bühnen- und Filmstar. Seine Konzerte, Rundfunkauftritte und vor allem die Platten haben die Musik von Paul Dessau, Kurt Weill und Hanns Eisler populär gemacht. Im Sommer 1946 gründete Busch die erste und einzige Schallplattenfirma der DDR mit den Labels Amiga und Eterna. Er geriet als ”Monopolkapitalist” in Konflikt mit der SED und feierte als Brecht-Schauspieler an Berliner Theatern Triumphe. Busch produzierte mehr als 800 Tonträger, seine Lieder und Balladen sind eine Chronik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In der Sowjetunion galt er als größter Deutscher neben Heine, Marx und Goethe, seine Songs, von Antiatomkraftgegnern auf den Barrikaden in Brokdorf gesungen, haben die Band TonSteineScherben wie den Liedermacher Gerhard Gundermann beeinflusst.

Der Historiker Jochen Voit, der auch Führungsreferent im DDR Museum ist, hat eine packende Biographie geschrieben, die er im DDR Museum vorstellt.

Es liest:
Jochen Voit, Historiker, Berlin
Datum: 08. April 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  22. April 2010, 19 Uhr
Gas aus dem Osten
Vortrag über sowjetisches Erdgas
Mitten in der politischen Eiszeit des Kalten Krieges bahnte sich Ende der 60er-Jahre ein Ost-West-Dreiecksgeschäft an. Westeuropa und die DDR sollten mit Erdgas aus Sibirien versorgt werden. Aus der Bundesrepublik erhielt die Sowjetunion Großrohre und Milliardenkredite, aus der DDR Baubrigaden und Maschinen.
Als die Leitungen nach West-Berlin verlegt wurden, öffnete sich für einige Tage sogar ein Stückchen Mauer. Das Erdgas aus dem Osten sollte für eine dauerhafte Erwärmung des unterkühlten politischen Klimas sorgen.


Es sprechen:
Rainer Karlsch, Wirtschaftshistoriker, Berlin
Datum: 22. April 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  06. Mai 2010, 19 Uhr
Von Sättigungsbeilage und Wunschkindpille
Buchpremiere »DDR-Deutsch« mit dem Autor Jan Eik
Jahresendflügelfigur, Petschaft, Broiler, Sättigungsbeilage, Nasszelle, Erdmöbel – viele Begriffe und vor allem Abkürzungen werden heute der DDR zugeschrieben. Welche davon sind wirklich DDR-Erfindungen? Was ist ein Diversant oder ein Neuerer? Und wie heißt der Schallplattenunterhalter eigentlich heute? Von der Entwicklung der DDR-Sprache über ihre Bedeutung für die Menschen, die sie verwendeten, bis zur Differenzierung zwischen dem offiziellen Parteijargon und der wirklichen Alltagssprache – in seinem neuen Buch führt Jan Eik alle interessanten Aspekte dieser untergegangenen Sprache dem Leser ebenso kurzweilig wie kompetent vor.
»DDR-Deutsch« erinnert mit kritischem Kopf, doch ohne erhobenen Zeigefinger an die verschwundene Sprache eines untergegangenen Staates.


Es lesen:
Jan Eik, Autor, Berlin
Datum: 06. Mai 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  18. Mai 2010, 19 Uhr
Zensiert, verschwiegen, vergessen
Buchvorstellung mit der Autorin Ines Geipel und Schauspielstudenten
Die Texte dieser Autorinnen blieben ungedruckt. Sie passten nicht in das Schema des sozialistischen Realismus. Die Schriftstellerinnen wurden verfemt, verfolgt und teilweise eingesperrt. Ines Geipel begab sich in den Archiven auf Spurensuche und hat erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert. In zwölf Porträts vergessener Schriftstellerinnen aus der DDR öffnet sie den Zugang zu einer bisher unbekannte literarische Welt.
Ines Geipel war in der DDR Leistungssportlerin und wurde zum Doping gezwungen, heute ist sie Schriftstellerin und Professorin an der Schauspielschule »Ernst Busch«. Zwei ihrer Studenten tragen die Texte vor.



Es lesen:
Ines Geipel, Schriftstellerin, Berlin
Studenten, Schauspielschule »Ernst Busch«
Datum: 18. Mai 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  08. Juni 2010, 19 Uhr
Duell mit der Stasi
Ein Zeitzeugenbericht mit Dokumenten
Berlin 1953. Die Front des Kalten Krieges geht quer durch die Stadt. Der Student Hans-Eberhard Zahn gerät im Ostsektor zufällig in die Hände der Stasi. Er hat einen Aktenkoffer voller Geld und eine lange Namensliste bei sich. Die Stasi ist davon überzeugt, einen Topagenten der Briten geschnappt zu haben. Sie will ihn umdrehen und in der Zentrale des britischen Geheimdienstes platzieren. Dafür aber braucht sie einen Faustpfand, der den neuen Agenten erpressbar macht. Nach tage- und nächtelangen Verhören entwickelt der Untersuchungsgefangene einen verzweifelten Plan …
Hans-Eberhard Zahn erzählt im DDR Museum seine Geschichte und lüftet das Geheimnis um den Aktenkoffer voller Geld, seinen Plan und seine lange Haft.


Es spricht:
Hans-Eberhard Zahn, Zeitzeuge, Berlin
Datum: 08. Juni 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  15. Juni 2010, 19 Uhr
»Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat«
Heftvorstellung von »Horch & Guck« mit Podiumsdiskussion
Knapp zwanzig Jahre nach den ersten Strafverfahren gegen DDR-Systemträger ist es an der Zeit nachzufragen, welche Möglichkeiten der Rechtsstaat bei der Bewältigung politisch bedingten Unrechts tatsächlich hatte.
Wie wirkten und wirken sich die Ergebnisse strafrechtlicher Verfahren, aber auch die Rechtssprechung in Fragen der Rehabilitierung und Entschädigung in der Gesellschaft aus? Wie ist das Verhältnis von Rechtsstaat und Gerechtigkeit? Hat Bärbel Bohley mit der oben zitierten Skepsis gegenüber dem Rechtsstaat Recht behalten?


Es diskutieren:
Autoren des Heftes, Horch und Guck
Datum: 15. Juni 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  Shop - Mauer-Quiz
Mauer-Quiz

Die Grenze mitten durch Berlin ist heute kaum noch vorstellbar: Sie trennte Familien, Freunde und Kollegen. Fast 30 Jahre lang sperrte sie die Menschen ein. Den Versuch, sie zu überwinden, bezahlten mindestens 136 Menschen mit dem Leben. Ihren Fall bejubelte am 9. November 1989 ein ganzes Volk. 20 Jahre danach ist vieles vergessen, vieles verdrängt. Mit kniffligen Fragen erweitert das DDR Museum Ihr Wissen auf spielerische Art und Weise. Geeignet für die ganze Familie - egal, ob alleine oder in der Gruppe, egal, ob DDR-Kenner oder DDR-Anfänger! Unser Tipp: Mixen Sie das Mauer-Quiz mit dem DDR-Spiel!  
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DDR Museum Kamera

Mit dieser Einwegkamera können Sie spontan und unkompliziert Ihre Erlebnisse im DDR Museum festhalten und mit Verwandten und Bekannten teilen. Die Kamera verfügt über einen Blitz und es sind 27 Aufnahmen möglich. Zum Entwickeln bringen Sie die Kamera einfach in ein Fotolabor.
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

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Rundbrief 2/2010
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