DDR MUSEUM
1 Million Besucher und ein Experiment
Aktuelles  Willkommen in 2010

05.01.2010 - 27.01.2010  Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR
21. Januar 2010  Imperfekt oder die schöne Welt der Vergangenheit
30. Januar 2010  Die Lange Nacht der Museen im DDR Museum
11. Februar 2010  Straße des Fortschritts – Die Stadtpläne der DDR
24. Februar 2010  Die SED am Ende. Die Wahlen vom 18. März 1990
25. Februar 2010  Der Junker und der Kommunist
11. März 2010  Verraten – Sechs Freunde, ein Spitzel, mein Land und ein Traum
23. März 2010  Endstation Grenze – Bahnhof Friedrichstraße Berlin 1986

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  Aktuelles
Willkommen in 2010

Exakt 398.592 Besucher waren in 2009 im DDR Museum, 29% mehr als in 2008. Einer davon war Kathrin Worreschk aus Schwerin am 23. Dezember -  sie war damit die Millionste Besucherin im DDR Museum. Vielen Dank Ihnen allen für diesen Erfolg!

Im zweiten vollen Jahr der Veranstaltungsreihe im Besucherzentrum ist es Zeit etwas zu wagen: Statt Lesung, Vortrag oder Diskussionsrunde spielen wir Improvisationstheater - natürlich zum Thema DDR. Professionelle Unterstützung kommt am 21. Januar mit dem Duo Zwiebelfisch, aber auch unser Wissenschaftliche Leiter, Dr. Stefan Wolle, wird mit auf der Bühne stehen. Wir laden Sie herzlich ein, die Protagonisten mit spontanen Einfällen herauszufordern und einen spannenden und lehrreichen Abend zu genießen!

Auch sonst haben wir wieder ein vielfältiges Programm für das erste Quartal zusammengestellt, aber schauen Sie selbst:

  05. Januar 2010 - 27. Januar 2010, Mo - Fr: 8 - 20 Uhr, Sa - So: 10:30 - 18:30
Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR
Ausstellung gemeinsam mit dem Magazin Stern
Mit wachsendem zeitlichen Abstand verklärt sich für viele Ostdeutsche der Blick auf die DDR-Wirklichkeit. Gleichzeitig fällt es jungen Menschen ebenso wie Westdeutschen schwer, sich ein Bild vom Alltag in der DDR zu machen. Mit der Ausstellung »Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR« geben der stern Fotograf Harald Schmitt und der Historiker und Publizist Stefan Wolle Einblicke in eine durchherrschte Gesellschaft. Harald Schmitt war sechs Jahre akkreditierter Journalist des Hamburger Magazins in der DDR. Stefan Wolle hat das Standardwerk zu Alltag und Politik in der Ära Honecker geschrieben und ist Wissenschaftlicher Leiter des DDR Museum. Die Ausstellung wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung gegen eine Schutzgebühr für Zwecke der historisch-politischen Bildungsarbeit in Form von 20 DIN A 1 Plakaten bundesweit zur Verfügung gestellt.

Datum: 05. Januar 2010 - 27. Januar 2010
Zeit: Mo - Fr: 8 - 20 Uhr, Sa - So: 10:30 - 18:30
Ort: Lichthof im Auswärtigen Amt, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Weitere Informationen
  21. Januar 2010, 19 Uhr
Imperfekt oder die schöne Welt der Vergangenheit
Improvisationstheater mit dem Duo Zwiebelfisch
Guido Knopp oder »Sonnenallee«, wie soll man der DDR am besten darstellerisch auf den Leib rücken?
Das Stegreifduo Zwiebelfisch wagt mit ihrem Allroundmusiker den dritten Weg. In improvisierten Szenen zeigen sie die DDR und was daraus geworden ist. Auf Zuruf spielen sie Szenen aus der verlorenen Welt der Geborgenheit, decken die wirklich wahren Hintergründe auf oder zeigen, wie es niemals war. Hinzu kommt noch der allwissende Kommentar des unbeeindruckbaren Wissenschaftlers, der alles schief rückt, was vorher gerade war. In dieser Rolle der Haushistoriker des Museums, Dr. Stefan Wolle.

Es spielen:
Thomas Jäkel, Improvisateur, Berlin
Lars Labryga, Improvisateur, Berlin
Simon Schönfeld, Saxophonist und Violinist, Berlin
Dr. Stefan Wolle, Historiker, Berlin
Datum: 21. Januar 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig
  30. Januar 2010, 18 Uhr bis 2 Uhr
Die Lange Nacht der Museen im DDR Museum
Zwischen Tarzan und Väterchen Frost. Der Kalte Krieg im Kinderzimmer.
Das DDR Museum nimmt auch im Jahr 2010 an der Langen Nacht der Museen teil. Von 18 Uhr bis 2 Uhr in der Nacht können Besucher Geschichte zum Anfassen erleben. Dazu gibt es Glühwein nach originalem DDR-Rezept!

Um 19 Uhr und um 22 Uhr hält der wissenschaftliche Leiter, Herr Dr. Stefan Wolle, im Besucherzentrum des DDR Museum einen multimedialen Vortrag über den Kalten Krieg im Kinderzimmer.

Als sich die Welt in Ost und West teilte, wurden auch die ostdeutschen Kinderzimmer zum Schlachtfeld des Kalten Krieges. Auf der einen Seite stand die Figurenwelt des Sowjetkommunismus. Das waren nicht nur die Helden der Revolution und des Großen Vaterländischen Krieges sondern auch Märchenfiguren, wie Mischka der Bär, die Hexe Baba-Jaga und Väterchen Frost.
Auf der anderen Seite stand die westliche „Schund- und Schmutzliteratur“, auf die Lehrer und Ordnungspioniere auf dem Schulhof Jagd machten. Tarzan und Mickey-Mouse haben den Kalten Krieg gewonnen. Und dennoch erinnern sich heute viele gern an die sowjetischen Märchenfilme und Kinderbücher, wie Das goldene Schlüsselchen, Fürstin Koschka oder den Zauberer der Smaragdenstadt. War es allein die ästhetische Qualität oder gab es zwischen den Zeilen eine verborgene Botschaft?


Es sprechen:
Dr. Stefan Wolle, Historiker, Berlin
Datum: 30. Januar 2010
Zeit: 18 Uhr bis 2 Uhr
Ort: DDR Museum und Besucherzentrum
Eintritt: Es gelten die Eintrittspreise für die Lange Nacht der Museen
  11. Februar 2010, 19 Uhr
Straße des Fortschritts – Die Stadtpläne der DDR
Buchvorstellung mit den Autoren Dirk Bloch und Gerald Noack
Stasi- und Militärobjekte verschwanden auf geheimnisvolle Weise von den Stadtplänen
der DDR. So suchte man den Knast in Bautzen vergeblich auf dem Stadtplan. Zudem waren die Karten künstlich verzerrt, um feindliche Agenten zu verwirren. Aber auch Straßennamen, die Bezeichnung von Sportstätten oder gastronomischen Einrichtungen erzählen viel über den Alltag in der DDR.
Die beiden Buchautoren machen mit ihrem Lichtbildervortrag ein spannendes
Kapitel der DDR-Kulturgeschichte lebendig und stehen für Anfragen zur Verfügung.

Es lesen:
Dirk Bloch, Stadtplaner, Berlin
Gerald Noack, Kartoraph, Berlin
Datum: 11. Februar 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  24. Februar 2010, 19 Uhr
Die SED am Ende. Die Wahlen vom 18. März 1990
Veranstalter: Robert-Havemann-Gesellschaft; LStU
Die freien Volkskammerwahlen am 18. März 1990 führten zu einem überraschenden Wahlsieg der „Allianz für Deutschland“. Wer ein Jahr zuvor prophezeit hätte, dass es in der DDR binnen 12 Monaten freie Wahlen geben würde, wäre ebenso für verrückt erklärt worden, wie derjenige, der im November 1989 auf einen Wahlsieg der CDU gewettet hätte. Woraus resultierte das erstaunliche Wahlergebnis vom März 1990? Welche Konsequenzen ergaben sich daraus.

Datum: 24. Februar 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin

Weitere Informationen
  25. Februar 2010, 19 Uhr
Der Junker und der Kommunist
Filmabend und Gespräch mit Ilona Ziok und Dr. Thymian Buseemer
Die Lebenslinien von Carl-Hans Graf von Hardenberg, dem letztem Standesherrn auf Schloss Neuhardenberg und des Kommunisten Fritz Perlitz kreuzen sich mehrmals.
In den zwanziger Jahren organisiert der KPD-Funktionär einen Streik der Tagelöhner gegen den Grafen. Sie begegnen sich 1944 im KZ Sachsenhausen wieder, wo Perlitz dem verletzten Hardenberg das Leben rettet. 1945 verläuft zwischen ihnen wieder die Front des Klassenkampfes. Aus Neuhardenberg wird Marxwalde. Selbst dem toten Junker wird die Bestattung dort verweigert. Heute liegen beide unweit voneinander in dem Dorf begraben, das wieder Neuhardenberg heißt. Die Filmemacherin Ilona Ziok und der wissenschaftlicher Berater Dr. Thymian Bussemer stellen ihren Film vor und diskutieren darüber.

Es sprechen:
Ilona Ziok, Regisseurin, Berlin
Dr. Thymian Bussemer, Publizist, Berlin
Datum: 25. Februar 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig
  11. März 2010, 19 Uhr
Verraten – Sechs Freunde, ein Spitzel, mein Land und ein Traum
Vorstellung des Films und des Buchs von Inga Wolfram mit anschl. Diskussion
Die Gruppe kritischer Studenten arbeitete streng konspirativ. Doch die Stasi war von Anfang mit dabei. Tausende Seiten Spitzelberichte bieten heute die Möglichkeit, die Ereignisse zu rekonstruieren. Hinzu kommen die Erinnerungen der Beteiligten. Auch die Erinnerungen des "Spitzels", der vor laufender Kamera über seine Motive Auskunft gibt. So entsteht eine unglaublich einfühlsame Geschichte von Freundschaft, Liebe, Verrat und von dem gescheiterten Traum eines besseren Sozialismus.
Die Autorin von Film und Buch, Inga Wolfram, sowie zwei der damals Beteiligten,
Wolfgang Templin und Wolfgang Nitsche, stellen sich anschließend der Diskussion.

Es diskutieren:
Inga Wolfram, Autorin, Berlin
Wolfgang Templin, Publizist, Berlin
Wolfgang Nitsche, Philosoph, Düsseldorf
Datum: 11. März 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  23. März 2010, 19 Uhr
Endstation Grenze – Bahnhof Friedrichstraße Berlin 1986
Bildvortrag über den Bahnhof Friedrichstraße im Jahr 1986
Im Sommer 1986 nahm der Westberliner Student Michael Magercord verbotenerweise
im S- und U-Bahnhof Friedrichstraße eine Serie von über 100 Fotografien auf, die den alltäglichen Betrieb im damaligen Grenzbahnhof festhielten. Mit einer Minox-Kamera, die in einer Zigarettenschachtel versteckt war, gelangen ihm einmalige Aufnahmen vom Niemandsland im und um den Bahnhof in Berlins Mitte. 24 Jahre später sind diese Bilder zum ersten Mal in dem Bildband »Endstation Grenze« der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
Der Journalist Michael Magercord stellt seinen Fotoband vor und zeigt teilweise
bis heute unveröffentlichte Bilder vom Grenzbahnhof zwischen den Welten.

Es sprechen:
Michael Magercord, Journalist, Berlin
Datum: 23. März 2010
Zeit: 19 Uhr
Ort: Besucherzentrum
Eintritt: kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  Shop - Grundwissen DDR kompakt
Grundwissen DDR kompakt

Grundwissen DDR kompakt ist ein Standardwerk mit allen wichtigen Fakten über die DDR als Einstieg für Interessierte, Schüler und Studenten. Das Buch ist Nachschlagewerk und durch den spannenden und flüssigen Schreibstil auch interessante Lektüre. Wer 20 Jahre nach dem Mauerfall nicht mehr oder noch nicht genau über die 40 Jahre des Sozialismus auf deutschem Boden und die Friedliche Revolution Bescheid weiß, findet den perfekten Einstieg und vertiefte Information zu den wichtigsten Themengebieten. Die detaillierte Karte, die erläuternde Zeittafel, das Glossar und Hinweise auf weiterführende Literatur machen das Werk zu einem unverzichtbaren Bestandteil jedes Bücherregals. Dr. Stefan Wolle ist wissenschaftlicher Leiter des DDR Museum und einer der führenden DDR-Experten. Wolle studierte Geschichte in Ost-Berlin, war zu DDR-Zeiten Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften, in der Wendezeit Sachverständiger am Runden Tisch und später Mitarbeiter des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, der Stiftung Aufarbeitung sowie des Forschungsverbundes SED-Staat. Seine zahlreichen Fachbücher zählen zu den meistgelesenen zum Thema.
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Mauer-Quiz

Die Grenze mitten durch Berlin ist heute kaum noch vorstellbar: Sie trennte Familien, Freunde und Kollegen. Fast 30 Jahre lang sperrte sie die Menschen ein. Den Versuch, sie zu überwinden, bezahlten mindestens 136 Menschen mit dem Leben. Ihren Fall bejubelte am 9. November 1989 ein ganzes Volk. 20 Jahre danach ist vieles vergessen, vieles verdrängt. Mit kniffligen Fragen erweitert das DDR Museum Ihr Wissen auf spielerische Art und Weise. Geeignet für die ganze Familie - egal, ob alleine oder in der Gruppe, egal, ob DDR-Kenner oder DDR-Anfänger! Unser Tipp: Mixen Sie das Mauer-Quiz mit dem DDR-Spiel!  
  Allgemeine Informationen
Standort und Kontakt:

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
direkt an der Spree,
gegenüber dem Berliner Dom
 
Tel: 030 - 847 123 73 - 0
Fax: 030 - 847 123 73 - 9
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de
Das DDR Museum

Das DDR Museum ist Berlins interaktives Museum und zeigt in seiner Dauerausstellung das Leben in der DDR. Im Jahr 2006 gegründet, gehört es bereits seit 2007 zu den meistbesuchten Museen Berlins. Das Konzept der Geschichte zum Anfassen gilt als weltweit einzigartig.

Die meisten Veranstaltungen sind Projekte des gemeinnützigen DDR Museum Berlin e.V.
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