DDR Museum erweitert seine Sammlung und startet deutschlandweiten Aufruf

Das DDR Museum auf der Suche: Erweiterung der Sammlung geplant

Berlin, den 17.1.2017 – Das DDR Museum erweitert seine Sammlung und bittet um die Hilfe ehemaliger DDR-Bürgerinnen und -Bürger! Das Museum sucht DDR-Produkte wie z.B. die Schreibmaschine „Erika“ oder Fotos, aber auch Anschaffungen aus dem Westen, die von den 100 DM Begrüßungsgeld getätigt worden sind. Kassettenrekorder, Lederjacke, Haushaltsgerät oder etwas ganz Anderes? Erzählen Sie dem DDR Museum Ihre Geschichte!

“Unsere Sammlung ist noch lange nicht vollständig. Je vielfältiger der Sammlungsbestand ist, desto abwechslungsreicher kann das DDR Museum zukünftige Ausstellungen gestalten und desto mehr Kulturgut können wir für die Nachwelt erhalten.“, erläutert der Sammlungsleiter des DDR Museum, Jörn Kleinhardt. „Erinnerungsstücke und die damit verbundenen Geschichten der Zeitzeugen sind elementar für die Bewahrung und Vermittlung von DDR-Geschichte.“ An den Begrüßungsgeld-Anschaffungen hängen häufig große Emotionen, da sie nicht selten direkt mit ausschlaggebenden Veränderungen im Leben des Einzelnen in Verbindung stehen. Oft waren es lang ersehnte Dinge, die in der DDR-Zeit Mangelware oder gar nicht erhältlich waren. So haben diese einen großen Aussagewert über das alltägliche Leben in der DDR. Was vorher fehlte, wurde mit den ersten DM-Scheinen gekauft und entwickelte sich häufig zum wohlbehüteten Schatz.

Fehlendes wurde in der DDR auch häufig durch Selbstgemachtes ersetzt: Kleidung, Schmuck, Möbel oder Dekorationsartikel wurden mit viel Liebe und Geduld selbst hergestellt. Über die Spende solcher Einzelstücke freut sich das DDR Museum ebenfalls! Zusätzlich ist das DDR Museum auf der Suche nach Sportbekleidung, originalverpackten Lebensmitteln, Jeans und Objekten aus dem Schulalltag.

Potentielle Spender und Spenderinnen wenden sich bitte an die Sammlungsabteilung:

Jörn Kleinhardt, Sammlungsleiter: 030/847 123 735 oder joern.kleinhardt@ddr- museum.de.