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Inventarnummer: 1015258
Sammlungsbereich: Orden+Medaillen
Themengebiet: Sonderaktion, Kunst
Objektbezeichnung: Medaillen "Ibrahim Brugsch Zetkin"
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Beschreibung: 3 Medaillen mit Profilprägungen und Lebensdaten von drei Persönlichkeiten in blauer Schmuckschatulle


Medaille "Jussuf Ibrahim":
recto: Profildarstellung Ibrahim, 1877-1953
verso: Koordinierungsrat der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR

Medaille "Theodor Brugsch":
recto: Profildarstellung Lohmann, 1878-1963
verso: Koordinierungsrat der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR

Medaille "Maxim Zetkin":
recto: Profildarstellung Linser, 1883-1965
verso:Koordinierungsrat der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften der DDR
Zustand: Gut
Abmessungen: 0,2cm x 5cm (TxB)
Material: Kunststoff, Textil, Metall
Standort:
Herkunft: Spende
Weitere Information: Jussuf Ibrahim: War ein hochangesehener und zugleich wegen Beteiligung am Euthanasie-Programm während der Zeit des Nationalsozialismus umstrittener Kinderarzt. Als Leiter der Jenaer Universitäts-Kinderklinik war er in die Euthanasie-Morde an Kindern verwickelt, da er schwerstgeschädigte Patienten seiner Klinik an die für die Euthanasie zuständige „Kinderfachabteilung“ des Landeskrankenhauses in Stadtroda überwies. Der aufgrund seiner Verdienste um die Ausbildung von Krankenschwestern, um die Sozialpädiatrie und um die Senkung der Säuglingssterblichkeit[3] hoch angesehene Mediziner wurde 1947 auch zum Ehrenbürger der Stadt Jena ernannt. Theodor Brugsch: War ein deutscher Mediziner und Politiker. Von 1945 bis 1957 arbeitete Theodor Brugsch als Ordinarius für Innere Medizin an der Ost-Berliner Charité. 1945 bis 1946 war er auch Hauptabteilungsleiter der Deutschen Verwaltung für Volksbildung. 1953 wurde er in der DDR als Hervorragender Wissenschaftler des Volkes geehrt, 1954 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden in Silber, 1958 in Gold sowie 1956 den Nationalpreis der DDR. Maxim Zetkin (Sohn von Clara Zetkin): War ein deutscher Politiker und Chirurg. Kehrte nach Kriegsende 1945 nach Deutschland zurück und wirkte beim Wiederaufbau des Gesundheitswesens in der sowjetischen Besatzungszone mit. Er trat 1946 der SED bei. Von 1947 bis 1960 war er als Professor an der Berliner Humboldt-Universität tätig. Quelle: Wikipedia (Zugriff am 27.11.2015)