Neueste ArtikelFalls es jemandem noch nicht aufgefallen sein sollte: Gerade findet in Berlin die "Berlinale", ein Filmfestival, statt. In diesem Rahmen werden viele neue Filme gezeigt, einer davon ist der Film "Boxhagener Platz" von dem Regisseur Matti Geschonneck. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch von Torsten Schulz. Der Regisseur selbst wohnte in den 60er Jahren am Boxhagener Platz in Ost-Berlin und versteht seinen Film als eine Art "Liebeserklärung" an Berlin.
Ich finde, das klingt ein wenig kitschig, oder? Allerdings hört sich die Story des Films außergewöhnlich an...ich persönlich mag außergewöhnliche Dinge.
Oma Otti, wohnhaft am Boxhagener Platz, hat es mit den Männern: Fünf ihrer Ehemänner hat sie bereits überlebt, der sechste liegt sterbenskrank im ehelichen Schlafzimmer. Ein Alt-Nazi und Fischladenbesitzer, Herr Winkler, ist schwer verrückt nach ihr und macht ihr Avancen. Verliebt ist Otti jedoch in den ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner. Dieser freundet sich nebenbei mit Ottis Enkel Holger an. Eines Tages wird Herr Winkler tot in seinem Fischladen gefunden, erschlagen durch eine Pils-Flasche und der 12jährige Holger beginnt zu ermitteln
Leider habe ich den Film noch nicht gesehen, er kommt erst am 4.03.2010 in die Kinos. Sicherlich bin ich ein bisschen misstrauisch, inwiefern der Film der gesellschaftlichen Wirklichkeit der DDR in den 60er Jahren gerecht wird. Nutzt er das Thema DDR als "niedliche Kulisse" oder belanglosen Ort des Geschehens? Findet ein respektvoller Umgang mit Geschichte statt, oder handelt es sich um reinen Kommerz? Ich bin gespannt, was der Film neben der ungewöhnlichen Story zu vermitteln mag. Falls jemand von Ihnen den Film schon gesehen hat, würde ich mich über eine kurze Einschätzung an ma@ddr-museum.de freuen. Sollten sie auf facebook sein, können Sie Ihre Meinung über den Film auch gerne dort auf unserer Seite kundtun!
Hier der Link zur Homepage des Films!


































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