Neueste ArtikelDas Bildungsministerium in Brandenburg zieht endlich Konsequenzen aus den Wissenslücken der Schüler. Wie eine Studie des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin schon im Jahre 2007 ergab, wussten befragte bayerische Hauptschüler mehr über die DDR als brandenburgische Gymnasiasten. So wusste z.B. nur jeder dritte befragte Schüler in Brandenburg, dass die DDR die Mauer selbst gebaut hatte. Nachzulesen ist dies alles in der von Monika Deutz-Schroeder und Klaus Schroeder veröffentlichten Studie "Soziales Paradies oder Stasi-Staat? Das DDR-Bild von Schülern - ein Ost-West-Vergleich", erschienen im Verlag Ernst Vögel.
Da die Geschichte der DDR in Brandenburg jedoch erst in der 10. Klasse auf dem Lehrplan stand, ist sie aus Zeitmangel teilweise weggelassen worden. Ich frage mich ernsthaft, wie man die eigene Geschichte (immerhin ja auch die Geschichte einer sozialistischen Ein-Parteien-Diktatur) aus Zeitmangel einfach weglassen kann?! Das geht mir nicht so recht in den Kopf. "In Einzelfällen kam das immer mal wieder vor" sagte der Sprecher des Bildungsministeriums, Stephan Breiding. Ich persönlich finde: Solche Dinge sollten meiner Meinung nach nicht "immer mal wieder vorkommen", denn dafür ist das ganze Thema viel zu ernst. Deutsche Geschichte gehört für mich rechtzeitig und ausreichend auf den Lehrplan, erst recht, wenn es sich um Diktaturen handelt.


































RSS-Feed für alle Beiträge
Empfehlungen






