Was macht eigentlich...

WOLFGANG STUMPH?

Wolfgang Stumph wird am 31. Januar 1946 in Wünschelburg geboren. Er macht eine Ausbildung zum Kesselbauer und promoviert zum Ingenieurspädagogen. Während des Studiums gründet er das Amateur-Kabarett „Die Lachkarte“. Die Rolle des kleinen Mannes, der es geschickt versteht Systemkritik in einfachen Worthülsen zu verstecken, scheint ihm auf dem Leib geschrieben zu sein.
von Martin Klötzke (01.11.2016)

Wolfgang Stumph wird am 31. Januar 1946 in Wünschelburg geboren. Er macht eine Ausbildung zum Kesselbauer und promoviert zum Ingenieurspädagogen. Während des Studiums gründet er das Amateur-Kabarett „Die Lachkarte“. Die Rolle des kleinen Mannes, der es geschickt versteht Systemkritik in einfachen Worthülsen zu verstecken, scheint ihm auf dem Leib geschrieben zu sein.

So erhält er auch regelmäßige Gastauftritte in Gunther Emmerichs Fernsehshow „Showkolade“. Während die Sendung vom Publikum geliebt wird, steht die Sendung seitens der staatlichen Organe unter Beobachtung und wird regelmäßig zensiert.

Der schauspielerische Durchbruch gelingt ihm 1991 mit dem Kinofilm „Go Trabi Go“, 1992 folgt eine Fortsetzung. Für die TV-Serie „Salto Postale“ erhält Stumpf 1995 den Telestar. Ab 1995 ermittelt er 50 Mal als Kriminalhauptkommissar Wilfried Stubbe in der Krimiserie „Stubbe – Von Fall zu Fall“. Die sehr beliebte Serie läuft bis 2014. Eine weitere TV-Perle dreht Stumpf 2013. Die TV-Komödie „Der Job seines Lebens“ hat einen Marktanteil von über 23%, ein Jahr später folgt die logische Fortsetzung.

In den darauffolgenden Jahren ist Stumph u.a. in den Kinokomödien „Keinohrhasen“ und „Salami Aleikum“ zu sehen und dreht immer wieder TV-Komödien, die einen Bezug zur DDR haben.

Wolfgang Stumph ist sozial sehr engagiert und unterstützt diverse Kinderhilfsorganisationen und ist ehrenamtlicher UNICEF-Mitarbeiter.

 

Bild: ©By Blaues Sofa from Berlin, Deutschland (Wolfgang Stumph beim Blauen Sofa) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)]

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