Lösung für die bohrenden Probleme an Haus und Hof - die Handbohrmaschine „Multimax“

Eigentlich ist  die Handbohrmaschine HBM 250 „Multimax“ nicht nur eine einfache, schöne  Bohrmaschine für den DDR-Heimwerker, sondern sie ist auch ein Antriebsaggregat  für diverse Aufsätze, die es als Zubehör zu kaufen gab. So gab es als  Zusatzgeräte unter anderem eine Handkreissäge, einen Schleifstein, einen  Schwingschleifer oder auch eine Stichsäge. Besonders beeindruckend finde ich aber den Heckenscherenaufsatz, der auch auf dem Foto mit abgebildet ist. Wenn man sich heute nach einer gebrauchten „Multimax“ umsieht, fällt auf, dass das  Anschlusskabel oft sehr kurz geraten ist. Da hat der Heckenscherenaufsatz als  universelles Schneidwerkzeug manchmal mehr als ganze Arbeit  geleistet.
von Sören Marotz (07.11.2013)

Eigentlich ist  die Handbohrmaschine HBM 250 „Multimax“ nicht nur eine einfache, schöne  Bohrmaschine für den DDR-Heimwerker, sondern sie ist auch ein Antriebsaggregat  für diverse Aufsätze, die es als Zubehör zu kaufen gab. So gab es als  Zusatzgeräte unter anderem eine Handkreissäge, einen Schleifstein, einen  Schwingschleifer oder auch eine Stichsäge. Besonders beeindruckend finde ich aber den Heckenscherenaufsatz, der auch auf dem Foto mit abgebildet ist. Wenn
man sich heute nach einer gebrauchten „Multimax“ umsieht, fällt auf, dass das  Anschlusskabel oft sehr kurz geraten ist. Da hat der Heckenscherenaufsatz als  universelles Schneidwerkzeug manchmal mehr als ganze Arbeit  geleistet.

Die  „Multimax“, die von Wolfgang Dyroff gestaltet wurde, gab es in zwei
Ausführungen. Das Standardmodell kostete 123,70 Mark, wurde von
unterschiedlichen VEBs hergestellt, hatte keine elektronische Drehzahlregelung und war meistens schwer zu bekommen. Die bessere Ausführung mit elektronischer Drehzahleinstellung war gleich erheblich teurer, obwohl die Elektronik auch gern den Geist aufgab. Mit 250W konnte man keine Bäume ausreißen, aber für den Alltagsbetrieb reichte es völlig aus. Die später erschienene Smalcalda-Bohrmaschine mit orangenem Motorgehäuse war leistungsfähiger, aber auch sehr viel teurer. Ein neues Modell war oft ein willkommener Anlass, um einen wesentlich höheren Preis durchzusetzen.

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