Jetzt wird ausgepackt: Neues Videoformat „Unboxing DDR“

Das DDR Museum hat im Rahmen seiner digitalen Vermittlungsarbeit ein neues Videoformat entwickelt. In der Reihe „Unboxing DDR“ werden historische Exponate in einminütigen Clips von Mitarbeitern der Sammlung vorgestellt. Ziel ist es, die Vielfalt von Originalen aus der DDR zu vermitteln und den Zuschauer Einblicke in die Sammlung des DDR Museum zu geben.
von Maria Bartholomäus (12.12.2016)

Das DDR Museum hat im Rahmen seiner digitalen Vermittlungsarbeit ein neues Videoformat entwickelt. In der Reihe „Unboxing DDR“ werden historische Exponate in einminütigen Clips von Mitarbeitern der Sammlung vorgestellt. Ziel ist es, die Vielfalt von Originalen aus der DDR zu vermitteln und den Zuschauer Einblicke in die Sammlung des DDR Museum zu geben.

 

Sowohl in der Ausstellung als auch im Depot des DDR Museum befinden sich jede Menge originale Objekte. Sie sind im Rahmen eines Museumsbesuchs oder der Online-Datenbank für den Besucher erlebbar. Die neue Videoreihe ist ein weiteres Medium, mit dem das DDR Museum interessierten Zuschauern verschiedene Objekte aus der DDR näher bringt. Sie werden in ihrer äußeren Erscheinung genauestens dargestellt und ihre Entstehungsgeschichte und Besonderheiten erklärt.

In der ersten Folge stellen wir zum Beispiel den Taschenrechner „konkret 200“ vor. Mit Maßen von 16,5cm x 8,6cm x 4cm war es der größte Taschenrechner der DDR. Er verfügte über eine 8-stellige rote LED-Anzeige und konnte sowohl mit einem Netzteil als auch mit Akkus betrieben werden. Kaufen konnte man das Gerät für stolze 1180 Mark.

Unboxing (vom engl. to unbox für „auspacken“) ist ein Begriff aus der Netzkultur. Er bezeichnet ein Online-Video, das von einer Person aufgezeichnet, kommentiert und auf einem Internet-Videoportal veröffentlicht wird. Das Video zeigt, wie ein Produkt der Verpackung entnommen und vorgestellt wird.

 

Interessieren Sie sich für ein bestimmtes Objekt und wünschen sich dazu eine „Unboxing DDR“-Folge? Dann schicken Sie gern eine Mail an sammlung@ddr-museum.de.

 

 

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