Ein Selbstgespräch: 6 Fragen an... Melanie Alperstaedt, Pressesprecherin des DDR Museum

Seit mehreren Monaten betreue ich die Interviewserie „6 Fragen an…“ und habe Ihnen bereits mehrere Kollegen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen vorgestellt. Damit Sie auch mal wissen, wer sich die Fragen ausgedacht hat und immer neugierig nachhakt, stelle ich mich Ihnen heute kurz vor. Und was würde sich besser dafür eignen als die besagten sechs Fragen…
von Melanie Alperstaedt (26.06.2014)

Seit mehreren Monaten betreue ich die Interviewserie „6 Fragen an…“ und habe Ihnen bereits mehrere Kollegen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen vorgestellt. Damit Sie auch mal wissen, wer sich die Fragen ausgedacht hat und immer neugierig nachhakt, stelle ich mich Ihnen heute kurz vor. Und was würde sich besser dafür eignen als die besagten sechs Fragen…

Was ich hier im Museum mache?

Mein Arbeitsalltag ist wirklich abwechslungsreich: Ich beantworte Journalistenanfragen aus dem In- und Ausland, ich organisiere Drehs in der Ausstellung, koordiniere und gebe Interviews und führe Journalisten durch die Ausstellung. Ich betreue unsere Internetseite, plane und übernehme Social Media-Aufgaben, schreibe Texte, treffe mich mit Delegationen anderer Museen und bin verantwortlich für die Planung und Durchführung von Sonderveranstaltungen wie z.B. die Lange Nacht der Museen oder die Lange Nacht der Familie.

Wann man mich sieht?

Ich arbeite zu den klassischen Bürozeiten, also ca. von 9 bis 17 Uhr. Bei bestimmten Veranstaltungen oder aufwändigen Drehs bin ich auch manchmal am Wochenende oder am Abend vor Ort, aber das ist eher die Ausnahme.

Wo man mich sieht?

Ich bin hauptsächlich im Büro der Verwaltung anzutreffen. Neben mir befindet sich eine riesige Glaswand bzw. ein Schaufenster, es ist also gar nicht schwer, mich wirklich zu sehen. Zwischendurch bin ich auch mit Journalisten oder Drehteams in der Ausstellung des DDR Museums oder im DDR-Restaurant Domklause unterwegs. Hier und da bespreche ich die Koordination von Drehanfragen auch direkt im DDR-Restaurant Domklause mit dem Restaurantmanager und dem Chefkoch.

Mein Lieblingsessen in der Domklause und warum?

Ich mag die deftige deutsche Küche und besonders das Szegediner Gulasch. Aber ich habe auch nichts gegen ein Eisbein, einen halben Goldbroiler oder Pommes Frites. Allerdings bestelle ich meist ganz diszipliniert ein Salat der Saison mit Hähnchenstreifen. Der ist immer eine fettarme und trotzdem leckere Alternative zur meinen doch eher sehr kalorienreichen Favoriten.

Mein liebster DDR-Schlager, bei dem ich mitsingen kann?

„Sing mei Sachse, sing“ von Jürgen Hart mag ich wirklich gern, weil es einen interessanten Text hat und sehr unterhaltsam ist. Allerdings ist mir das Mitsingen hier unmöglich, da ich des sächsischen Dialektes nicht mächtig bin. Ich kann ordentlich Berlinern, Englisch und Hochdeutsch, mit mehr kann ich aber nicht dienen! Weiterhin mag ich auch von Keimzeit „Maggie“ oder „Kling Klang“, da treffen Melodie und Text einfach meinen Geschmack.

Was ich aus der Ausstellung des DDR Museums mir nach Hause nehmen würde?

Die Lampen aus dem Palast der Republik! Die zusammengebauten Lampen sind insgesamt gut über einen Meter hoch und breit, meine Raumhöhe ist allerdings nur etwas über zwei Meter. Dann hätte ich die „raumgreifendste“ und größte Deckenlampe Berlins! Klar wäre es im Wohnzimmer dann etwas eng, aber man muss ja bekanntlich Prioritäten setzen!

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