Buchvorstellung: Fluchthelfer – Die Gruppe um Wolfgang Fuchs

Gestern Abend musste man sich beeilen, um noch einen freien Platz im Besucherzentrum zu ergattern! Die Besucher konnten sich auf einen spannenden Abend freuen.Anlass der Veranstaltung war die Vorstellung des Buches „Fluchthelfer - Die Gruppe um Wolfgang Fuchs" von Klaus-M. von Keussler und seinem Freund Dr. Peter Schulenburg. Nach einer kurzen Einleitung von Dr. Stefan Wolle berichteten von Keussler und Schulenburg abwechselnd über die Zeit von vor etwa 50 Jahren, in der sie als junge Männer zahlreichen Menschen bei der Flucht von Ost- nach Westberlin halfen. Sie waren Anfang der 60er Jahre Mitglieder der Fluchthelfergruppe um Wolfgang Fuchs gewesen, die bei ihren Fluchtaktionen durch einen selbstgegrabenen Tunnel natürlich auch ihre Freiheit aufs Spiel setzten.Zudem lasen Schulenburg und von Keussler einige Textauszüge vor, um den Besuchern einen kleinen Einblick vom Buch zu verschaffen.
von Admin (30.09.2011)

Gestern Abend musste man sich beeilen, um noch einen freien Platz im Besucherzentrum zu ergattern! Die Besucher konnten sich auf einen spannenden Abend freuen.
Anlass der Veranstaltung war die Vorstellung des Buches „Fluchthelfer - Die Gruppe um Wolfgang Fuchs" von Klaus-M. von Keussler und seinem Freund Dr. Peter Schulenburg.
Nach einer kurzen Einleitung von Dr. Stefan Wolle berichteten von Keussler und Schulenburg abwechselnd über die Zeit von vor etwa 50 Jahren, in der sie als junge Männer zahlreichen Menschen bei der Flucht von Ost- nach Westberlin halfen. Sie waren Anfang der 60er Jahre Mitglieder der Fluchthelfergruppe um Wolfgang Fuchs gewesen, die bei ihren Fluchtaktionen durch einen selbstgegrabenen Tunnel natürlich auch ihre Freiheit aufs Spiel setzten.
Zudem lasen Schulenburg und von Keussler einige Textauszüge vor, um den Besuchern einen kleinen Einblick vom Buch zu verschaffen.

Was mich persönlich sehr beeindruckt hat, waren die alten Fotos, die während des Vortrages an die Wand projiziert wurden. So konnten sich die Besucher die Erlebnisse und Erinnerungen Schulenburgs und von Keusslers viel lebhafter vorstellen. Gerade auch für jüngere Leute sehr interessant, kann man sich doch solche Ereignisse gar nicht wirklich vergegenwärtigen. Durch Zeitzeugengespräche, die Schulenburg und von Keussler geführt haben, und die Tagebucheinträge ist das Buch sehr authentisch und gut zu lesen.

Nach der Buchvorstellung gab es von dem Publikum eine unglaubliche Resonanz; es wurden viele Fragen gestellt und einige berichteten über ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Fluchthilfe. Am Ende signierten von Keussler und Schulenburg noch ihr Buch für die Besucher.

Alles in allem war die Veranstaltung ein sehr gelungener Abend und machte definitiv Lust, das Buch selbst auch einmal zu lesen.
Wer sich also auch mit der spannenden, emotionalen Geschichte der beiden Autoren befassen will, der sollte hier mal vorbeischauen: http://www.berlinstory-verlag.de/programm/titel/131-Fluchthelfer.html


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